Macs: Apple soll Komponenten-Bestellungen fast auf Null gesenkt haben

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Apple scheint in der jüngeren Vergangenheit nicht so viele Macs verkauft zu haben wie erhofft: Aus Asien ist nun zu hören, dass das Unternehmen die Bestellungen bei Zulieferern zuletzt fast auf Null zurückfahren musste.

Macs: Apple soll Komponenten-Bestellungen fast auf Null gesenkt haben

Üblicherweise versucht Apple, die Zulieferer- und Lagerkette der eigenen Produkte so weit wie möglich zu optimieren. Das Unternehmen lässt Geräte nur in einem solchen Umfang herstellen, dass sie schnell zum Endkunden gelangen, also nicht lange Zeit in Lagern verbringen und so zusätzliche Kosten zu generieren.

Apples CEO Tim Cook soll in seiner Zeit als Chief Operating Officer besonders viel Augenmerk auf Optimierungen in diesem Bereich gelegt haben, um die Gewinnmarge des Unternehmens weiter zu erhöhen. Es ist davon auszugehen, dass er dieses Ziel auch als CEO weiter verfolgt.

Umso überraschender ist daher eine jüngste Meldung von DigiTimes: Die Website aus Taiwan, die einen guten Draht zu Zulieferern hat, berichtet, dass Apple seit dem chinesischen Neujahrsfest so gut wie keine Komponenten für Macs bei Zulieferern mehr bestellt hat. Das Neujahrsfest fand dieses Jahr im Februar statt.

Das Unternehmen scheint nach der Präsentation neuer Modelle des iMac und des Mac mini zu optimistisch geworden zu sein: Sollten die Berichte aus Asien stimmen, dann scheint Apple im Winter deutlich schneller Macs produziert zu haben als diese dann letztendlich über die Ladentische gingen.

Nun scheint Apple auf umfangreichen Lagerbeständen zu sitzen – und hat den Zulieferern, so DigiTimes weiter, auch nicht mitgeteilt, mit wie viel Bestellungen im laufenden zweiten Kalenderquartal zu rechnen ist. In den vorangehenden Quartalen soll das immer anders gewesen sein.

Entsprechende Meldungen sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen; außerdem lässt sich nicht immer anhand von Zulieferer-Zahlen ableiten, wie gut letztendlich Apples Verkaufszahlen sind – immerhin bezieht Apple seine Komponenten meist gleichzeitig aus verschiedenen Quellen. Dennoch kommt diese Meldung für Apple nicht zur besten Zeit: Immerhin haben ähnliche Nachrichten den Apple-Aktienkurs in den letzten Wochen deutlich sinken lassen.

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