MFi-Konferenz: Zubehöranbieter müssen Arbeitsbedingungen kontrollieren

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Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, trafen sich Apple und seine Partner in den vergangenen Tagen, um unter anderem die Produktion von Lightning-kompatiblem Zubehör zu besprechen. Ein Detail der Konferenz: Wer eine Lizenz will, muss bei der Produktion Apples Verhaltenskodex für die Arbeitsbedingungen der Angestellten befolgen.

MFi-Konferenz: Zubehöranbieter müssen Arbeitsbedingungen kontrollieren

Am 7. und 8. November trafen sich Apples Zubehör-Anbieter mit dem iPhone-Hersteller in Shenzhen, China, um aktuelle Informationen über das Made for iPod/iPhone/iPad (MFi) Programm zu erhalten. Wie TUAW (via 9to5Mac) berichtet, sind bislang nur wenige Details zu dem Treffen durchgesickert.

Neben kleineren Dingen, wie dem Bericht, dass Apples Lightning-Stecker wasserdicht ist, gab es jedoch eine wichtige Neuerung, die bei einigen Herstellern für Kopfschmerzen sorgen könnte.

Unternehmen, die etwa Zubehör mit Apples neuem Lightning-Connector ausstatten wollen, müssen denselben Regeln folgen wie Apples eigene Lieferanten, zum Beispiel Foxconn. Letzterer war im vergangenen Jahr aufgrund der Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter in die Kritik geraten, woraufhin Apple eine Untersuchung seiner Lieferanten durch die Fair Labor Association in Auftrag gegeben hatte.

Konkrete Details zu den Plänen gibt es bislang nicht. So ist nicht bekannt, wie der Zeitplan für die Implementierung aussieht, wie die Untersuchungen durchgeführt werden und welche Strafen geplant sind, wenn man Probleme feststellt.

Apple aktualisiert Informationen zu Arbeits- und Menschenrechten

Neben den Anforderungen an seine Parter gibt Apple auf einer eigenen Übersichtsseite darüber Auskunft, wie es im eigenen Umfeld um die Situation der Arbeitnehmer gestellt ist.

Die US-Version der Seite (via The Next Web) wurde nun mit Informationen von September 2012 aktualisiert.

Apple verlangt von seinen Lieferanten, dass die Arbeitnehmer nicht länger als 60 Stunden pro Woche arbeiten. Besteht eine erhöhte Nachfrage erlaubt man auch mehr als 60 Stunden, allerdings nur dann wenn sich ein Arbeiter freiwillig dafür meldet. Im Januar 2012 basierte die folgende Grafik noch auf 500.000 Mitarbeitern, im September waren es 900.000. Alleine im September kamen Informationen von weiteren 100.000 Arbeitnehmern hinzu.


(Bild: Apple)

Im September waren nur 88 Prozent der Arbeitswochen unterhalb der 60-Stunden-Grenze. Im Vormonat waren es noch 97 Prozent. Grund dürfte unter anderem die Vorstellung von iPhone 5 und zwei neuen iPads gewesen sein.

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