Mitbewohnerhin verpfiff Finder des iPhone-4G-Prototypen

Florian Matthey
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Die kalifornische Polizei hat mittlerweile denjenigen ermittelt, der den Prototyp des iPhone 4G an den Tech-Blog Gizmodo verkauft hatte: ein 21-jähriger Mann namens Brian Hogan. Seine Mitbewohnerin hatte Apples Sicherheitsabteilung den entscheidenden Tipp gegeben.

Hogan hatte versucht, das deaktivierte iPhone mit dem Laptop seiner Mitbewohnerin wieder zum Leben zu erwecken. Sie machte sich daher Sorgen, Apple könne ihre IP-Adresse zurückverfolgen. Die Polizei fand Hogan in seinem Elternhaus und konnte mit seiner Hilfe Beweismaterial sicherstellen: Ein Desktop-PC, den Hogan in eine Kirche gebracht hatte, einen USB-Stick in einem Busch sowie die Seriennummer-Aufkleber des iPhones auf dem Parkplatz einer Tankstelle.

Der Mitbewohnerin zufolge soll Hogan 8.500 Dollar für das iPhone bekommen haben – bisher war nur eine Summe in Höhe von 5.000 Dollar bekannt. Gizmodo habe ihm aber auch eine Bonus-Zahlung für den Fall versprochen, dass Apple das iPhone 4G später mit dem gleichen Design vorstellen werde. Gizmodo soll nach dem Kauf des iPhones sogar einen persönlichen Anruf von Steve Jobs erhalten haben, der die Herausgabe an Apple verlangte.

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