Mobilfunkpartner verärgert über Apples Pläne für universelle SIM-Karte

Florian Matthey
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Europäische Mobilfunkbetreiber sind nicht begeistert über Apples Idee, eine einzige SIM-Karte für alle Anbieter zu entwickeln. Die Unternehmen sollen Apple damit drohen, ihre iPhone-Subventionen für abgeschlossene Laufzeitverträge zurückzufahren, da sie wechselfreudigere Kunden befürchten.

Gerüchten zufolge soll Apple mit dem SIM-Karten-Hersteller Gemalto zusammenarbeiten, um eine entsprechende Karte zu entwickeln. Mit dieser müsste der Kunde seine Karte nicht mehr austauschen, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln, sondern könnte dies mit derselben Karte erledigen – beispielsweise direkt über iTunes.

Die Financial Times berichtet über Unmut bei europäischen Mobilfunkbetreibern über diese Gerüchte. Sie würfen Apple vor, zu versuchen, ihre Beziehung zu ihren Kunden mit der neuen SIM zu kontrollieren. Durch den einfacheren Wechsel könnten Kunden mehr Druck für kürzere Vertragslaufzeiten ausüben, so die Befürchtung.

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