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Munster rechnet vor: 29 Cent erhält Apple pro App

Tizian Nemeth
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Bereits während der Präsentation der letzten Quartalszahlen hat Apple bestätigt, dass man mit dem App Store keine Gewinne erwirtschafte, sondern nur kostendeckend arbeite. Gene Munster, Analyst bei Piper Jaffray und Kenner der Apple-Zahlen, hat sich den App Store genauer angesehen. Sein Ergebnis: Apple erhält rund 29 Cent pro heruntergeladener App.

Ein Grund für den geringen Betrag pro App sind die vier Milliarden kostenlosen Downloads, die 81 Prozent der heruntergeladenen Apps ausmachen. Dagegen haben die kostenpflichtigen Top-50-Apps einen Durchschnittspreis von 1,49 US-Dollar.

Für die Berechnung, was Apple pro heruntergeladener App erhält, legt Munster eine Bruttomarge von 44 Prozent zu Grunde. Zudem glaubt er, dass der Hersteller aus Cupertino seit Eröffnung des App Stores 2008 rund 428 Millionen Dollar eingenommen hat, die allerdings nicht Netto sind, wie Munster vorrechnet.

Apple behält 30 Prozent des Kaufpreises jeder kostenpflichtigen App ein, 20 Cent Plus 2 Prozent muss der Hersteller an die Kreditkarten-Unternehmen zahlen, einen Prozent für die App-Verarbeitung. Übrig bleiben noch 189 Millionen Dollar. “Das berücksichtigt allerdings noch nicht die rund 81 Millionen Dollar, die Apple in den App Store investiert hat.” Bleiben also 101 Millionen Dollar, die laut Apple die Kosten decken – seit 2008.

Auch einen Vergleich der Netto-Zahlen zwischen iTunes Store und App Store stellt Munster an: Gegen die 3,6 Milliarden Dollar, die Apple mit dem iTunes Store seit der Eröffnung erwirtschaftet hat, nehmen sich die 428 Millionen bescheiden aus.

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