Munster: Starke Mac-Verkäufe in Apples viertem Geschäftsquartal

Florian Matthey

Apples eigene Vorhersagen für das laufende vierte Geschäftsquartal 2010 erschienen im Vergleich zu Börsenschätzungen recht optimistisch. Dem Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster zufolge könnten sie sich aber letztendlich doch als eher konservativ erweisen. Als Grund für die Annahme verweist Munster vor allem auf starke Mac-Verkäufe.

[Adsense Apple hatte für das im September endende Quartal bei der Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse einen Umsatz in Höhe von 18 Milliarden US-Dollar vorhergesagt - 15 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und 6 Prozent mehr, als die Börse im Schnitt erwartete. Munster hält es für möglich, dass Apple die Vorhersage noch übertrifft.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal könnte Apple dem Analyst seine Mac-Verkaufszahlen um 18 bis 24 Prozent auf 3,6 bis 3,8 Millionen verkaufte Rechner steigern – die Wall Street erwartet mittlerweile ein Plus von 21 Prozent, Apple hatte lediglich 15 Prozent vorhergesagt. Munster verweist auf das von den Marktforschern der NPD Group ermittelte Wachstum in Höhe von 15 Prozent in den USA und ein noch stärkeres internationales Wachstum: Apples Chief Operating Officer Tim Cook hatte für das Juni-Quartal ein Wachstum für Apple in Höhe von 144 Prozent in China und 71 Prozent vermeldet.

Für iPod-Verkäufe sei es wiederum schwierig, eine Vorhersage zu treffen, wie auch Munster einräumt. In den USA sei ein Rückgang von sieben Prozent oder ein Plus in Höhe von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr denkbar. Da aber nicht sicher ist, welche neuen iPods Apple in naher Zukunft vorstellt, sei schwer abzusehen, wie sich diese auf die Verkäufe auswirken werden.

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