Nach Hacker-Angriff: Apples Entwickler-Bereich geht langsam wieder ans Netz

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Nach einem Hacker-Angriff ist Apples Entwicklerbereich immer noch in weiten Teilen offline. Das Unternehmen hat sich jetzt dazu geäußert, welche Dienste als nächstes wieder online gehen und eine Status-Website ans Netz gebracht.

Nach Hacker-Angriff: Apples Entwickler-Bereich geht langsam wieder ans Netz

Apple entschuldigt sich für die anhaltende Unerreichbarkeit und teilt den Entwicklern mit, dass das Unternehmen “rund um die Uhr” daran arbeite, die Entwickler-Systeme zu überarbeiten, die Software zu aktualisieren und die gesamte Datenbank neu aufzubauen.

Zunächst werde Apple die verbesserten Systeme – Zertifikate, Identifizierungszeichen und Profile, die Apple-Entwickler-Foren, die Bug-Reporting-Funktion, die Prä-Veröffentlichungs-Entwickler-Libraries sowie Videos – ans Netz bringen. Als nächstes werden Software-Downloads wieder möglich sein, so dass Entwickler dann wieder die Betas von iOS 7, Xcode 5 und OS X Mavericks herunterladen können. Danach sollen die verbleibenden Systeme wieder ans Netz gehen.

Um den Fortschritt verfolgen zu können, hat Apple eine System-Status-Website eingerichtet. Dort ist aktuell zu sehen, dass lediglich die Bereiche iTunes Connect und Bug Reporter wieder funktionieren – der Rest ist noch offline.

Apples Entwickler-Bereich ging letzte Woche Donnerstag nach einem Hacker-Angriff vom Netz. Der oder die Angreifer sollen Zugriff auf persönliche Daten wie Namen, E-Mail-Adressen und Anschriften erhalten haben; sensiblere Informationen wie Bankdaten oder Passwörter sollen dank einer Verschlüsselung jedoch nicht betroffen gewesen sein. Dennoch riet Apple den Entwicklern dazu, ihr Passwort zu ändern.

Unklar ist allerdings, ob es sich tatsächlich um einen bösartigen Angriff handelte: Ein Sicherheits-Experte namens Ibrahim Balic machte am Montag mit der Aussage, dass er hinter der Geschichte stecken könnte, auf sich aufmerksam: Er habe eine Sicherheitslücke in Apples System entdeckt und erforscht, wie tief er ins System eindringen kann, um Apple im Anschluss davon berichten zu können. Fragwürdig ist allerdings, dass er seine Ergebnisse auch gleich über ein – mittlerweile entferntes – YouTube-Video der breiten Öffentlichkeit mitteilte.

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