Neue Patente: Surround Sound und Gesichtserkennung

Katia Giese
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Seine Erfindungen lässt Apple so schnell wie möglich schützen – Patentstreitigkeiten gibt es schließlich schon genug. In der vergangenen Woche kamen zwei neue Ideen zum Vorschein: Die Gesichtserkennung für iOS sowie ein Surround-Sound-System für MacBooks.

Neue Patente: Surround Sound und Gesichtserkennung

Über das gesamte Gerät verteilt, anstatt wie bisher nur an zwei Stellen, plant Apple dem Patentantrag zufolge künftig die Lautsprecher im MacBook zu verbauen. Durch den Einsatz von Hoch- und Mitteltönern sowie den entsprechenden Basslautsprechern ließe sich passend zum schicken neuen Retina-Display so auch besser hören.

Einen nur auf den ersten Blick älteren Hut beschreibt das zweite Patent: Statt des sympathischen “Slide to Unlock” könnte bald eine Gesichtserkennung zum Entriegeln des iOS-Geräts eingesetzt werden. Hierfür müsste die Frontkamera verbessert werden, damit diese in der Lage ist, Gesichter fehlerfrei zu unterscheiden. Eine zusätzliche PIN-Abfrage könnte bei Unsicherheiten einen ergänzenden Schutz bieten.

Über die bloße Wiedererkennung hinaus arbeitet Apple auch an der Verknüpfung von Gesichtern und Befehlen. Erkennt die Kamera etwa, dass der Kopf schräg gehalten wird oder der Blickwinkel in eine bestimmte Richtung zeigt, können Prozesse damit ausgelöst werden, sofern diese verknüpft sind – etwa wie bei den aktiven Ecken in OS X. Die Technik könnte auch genutzt werden, um das Gerät in den Stand-By-Modus zu versetzen, wenn das Gesicht aus der Bildfläche verschwindet.

Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, iOS, App Store, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, iOS 7, Apple

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