Neues Apple-Patent: Dock als Eier legende Wollmilchsau

Flavio Trillo
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Gleich ein ganzes Paket von Patenten wurde Apple jüngst vom US-Patent- und Markenamt (USPTO) zugesprochen. Darunter auch eine sehr interessante Variante des aktuellen Dock-Anschlusses, der zusätzlich für die Übertragung von USB 3.0- und DisplayPort-Signalen genutzt werden könnte. Damit wäre einem Allround-Port für iOS-Geräte und Macs Tür und Tor geöffnet.

Bei Apples Erfindung scheint es sich auf den ersten Blick schlicht um einen geringfügig schmaleren Dock-Anschluss zu handeln. Doch die Beschreibung bringt die wahren Absichten Cupertinos ans Licht, wie patentlyapple.com herausfand. Hinter dem Titel “Reduced size multi-pin male plug connector” verbergen sich laut Beschreibung je ein Stecker und eine Buchse mit flachem Profil und Unterstützung mannigfaltiger Übertragungsstandards.

Manche der Kontakte könnten etwa USB-Signale übertragen, sowohl für die 2.0- als auch die 3.0-High-Speed-Version. Andere Pins sind für DisplayPort-Daten vorgesehen. Da ist der Gedankensprung zur neuen Thunderbolt-Schnittstelle nicht weit, sie verfügt schließlich über das gleiche Format wie der Monitor-Anschluss.

Es wäre also durchaus möglich, dass wir den neuen USB-fähigen Dock-Anschluss bereits im Sommer mit dem iPhone 5 sowie den nächsten iPod-Modellen zu sehen bekommen. Auch die für diesen Frühling erwarteten iMacs könnten von der Multifunktions-Schnittstelle profitieren. Weitere neue Apple-Patente befassen sich mit dem RSS-Reader von .Mac, der in einer iPhone-Variante geschützt wurde.

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