Neues Patent: Apple arbeitet an User-Identifikation "mit Herz"

Ben Miller
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Neues Patent: Apple arbeitet an User-Identifikation "mit Herz"

Wie aus Unterlagen des US-amerikanischen Patent- und Markeamtes zu entnehmen ist welche letzte Woche veröffentlicht wurden, beantragt Apple ein Patent zur Identifizierung eines Nutzers mit Hilfe von Gesichts- sowie Stimmerkennung in Kombination mit dessen Herzschlag.

Anhand dieser Informationen könnte das iOS-Gerät dann nicht nur entsperrt werden (Passcode-Lock) sondern auch die speziellen und privaten Einstellungen und Daten des jeweiligen Nutzers, wie z.B. Apps, Hintergrundbilder, Playlisten, Fotos, Videos, usw,  laden.

Apple-Patent: User-Erkennung

Wird das Gerät hingegen von einer unauthorisierten Person verwendet kann der rechtmäßige Besitzer beispielsweise per Telefonanruf, Kurznachricht oder Email darüber benachrichtigt werden.

Apple-Patent: User-Erkennung

Ist dies der Fall kann das Device die privaten Daten auf einem Webservice (MobileMe) sichern und sich im Anschluss selbst löschen.

Diese Sicherheitsmechanismen können auch durch “uncharakteristische Aktivitäten” wie zum Beispiel Jailbreaking, Unlocking oder entfernen der Simkarte ausgelöst werden.

Wie das Wall Street Journal bereits im Januar vor der iPad-Präsentation berichtete, sei ein früher iPad-Prototyp mit einer Front-Kamera ausgestattet gewesen um auch Gesichtserkennung und so eine Verwendung eines iPads von mehreren Familienmitgliedern mit individuellen Einstellungen zu ermöglichen.

Dass das iPad noch nicht über mehrere User-Konten verfügt ist für manche ein großer Kritikpunkt, erst recht wenn das “magische Tablet” als “Couch-Computer” der Familie herhält.

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