Neues vom Billig-iPhone: Bunte Plastik-Variante soll im Juni kommen

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Apple wird häufig für gute Verarbeitung, hochwertige Materialien und eine leistungsstarke Hard-Software-Kombination gelobt. Diesen Ruf wird der Hersteller aber Analysten zufolge zugunsten eines breiteren Publikums aufs Spiel setzen und im Sommer ein buntes Plastik-iPhone vorstellen.

Neues vom Billig-iPhone: Bunte Plastik-Variante soll im Juni kommen

„iPhone mini“: 58 Prozent günstiger

Brian White von Topeka Capital ist sich jetzt noch sicherer als noch vor einigen Monaten: Apple wird vermutlich ab Juni ein günstigeres iPhone vorstellen. Es werde kleiner und, dank Plastikgehäuse sogar leichter sein als das iPhone 5. „iPhone mini“ oder „iPhone Air“ soll es deswegen heißen und zwischen 250 und 300 US-Dollar kosten. Im Januar tauchten bereits Fotos von angeblichen Kunststoff-iPhones auf, die als Budget-Variante den Markt schwemmen sollten. Quelle damals: DigiTimes, eine taiwanesische Zeitung, die es jedoch mit Vorsicht zu genießen gilt.

Das Billig-iPhone könnte Apple dabei helfen, einerseits in den Märkten, wo das iPhone 5 mit seinem Einstiegspreis von ca. 650 Dollar stark ist, neue Kunden zu akquirieren. Außerdem stehen zu diesem Preis plötzlich ganz neue Märkte offen. So etwa in China oder den anderen BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien).

Whites Schätzungen nach konnte Apple im Jahr 2012 60 Prozent des Smartphone-Marktes nicht ansprechen, weil die iPhones einfach zu teuer sind. Ein Großteil des Wachstumspotentials der Branche finde zudem im unteren Preissegment statt.

Wozu: Neue Märkte erschließen, Anteile sichern

Mit dem Billig-iPhone wird Apple vor allem prophezeit, den so wichtigen Marktanteil seines Geräts weiter stärken zu können. Aktuell nimmt zwar die Zahl der verkauften Geräte von Jahr zu Jahr zu — weil das Gesamtvolumen des Marktes aber stärker wächst und die neuen Verkäufe vor allem von Android-Geräten verschlungen werden, sinkt Apples prozentualer Anteil am Markt.

Auch ein im Vergleich zur Konkorrenz deutlich höherer Umsatz pro Gerät kann diese Entwicklung über kurz oder lang nicht mehr kompensieren.

Den deutlich niedrigeren Preis werde Apple mithilfe der günstigeren Komponenten erreichen. Display, Speicher, Kamera und CPU könnten zum Beispiel aus Vorserienmodellen  wie dem iPhone 4S oder iPhone 4 stammen. Schon heute pflegt Apple mit jeder Neuvorstellung das jeweils vorige iPhone zu einem günstigeren Preis im Programm zu halten. Dies wäre also nur die Ausweitung dieses bekannten Konzepts und damit nicht jenseits aller Vorstellungskraft.

Ob allerdings das Kunststoff-Gehäuse des billig-iPhone, wie von White vorhergesagt, auch in lauter bunten Farben angeboten wird, bleibt abzuwarten.

(via appleinsider.com)

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