Newton-OS für iPhone und iPad: Entwickler bringt von Apple vergessene Funktion wieder

Tizian Nemeth
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Der Newton ist zurück – vor allem langjährige Apple-Enthusiasten dürfte Apples PDA aus den 90-er Jahren noch ein Begriff sein. Matthias Melcher portiert die Seele des PDAs als Emulator nun auf iPhone iPod touch und iPad. So könnte die lernfähige Handschriftenerkennung doch noch auf den Touch-Geräten landen – etwas, das Apple bislang versäumt hat.

Der Newton Emulator mit dem Namen “Einstein” stammt ursprünglich von Paul Guyot, dank der iOS Version können Anwender schon bald auch auf Apples neuen Geräten beispielsweise handschriftlich Text eingeben.

Bis Anwender allerdings die Funktionen des Newton-OS auch auf ihrem iPhone und iPad nutzen können, ist noch ein wenig Arbeit notwendig. Da man das ROM-Image des Newtons benötigt und dieses nur von Apple vertrieben werden darf, bleibt bislang nur die Möglichkeit, das Image von einem eigenen Newton herunterzuholen.

Zudem gibt es bislang noch keine Möglichkeit, beim Systemstart das Newton-System auszuwählen. Erst dann könnte eine passende Lösung auch im App Store landen.

Warum diese Entwicklung dennoch spannend ist? Bei der Entwicklung des iPads hat Apple einmal mehr seine früheren Entwicklungen außer Acht gelassen – in diesem Fall sehr zum Nachteil des iPads. Immerhin bietet sich das iPad für handschriftliche Aufzeichnungen nachgerade an. Und mit den Erfahrungen aus der Newton-OS-Entwicklung hätte Apple dem Tablet-Gerät die beliebteste Funktion des PDAs mitgeben können.

Vielleicht lässt sich Apple nun durch die Arbeit der Panic-Entwickler inspirieren und spendiert dem iOS doch noch die lernfähige Handschriftenerkennung des Newton. Beim Werbespot zum iPad zumindest hat Apple an den PDA bereits gedacht.

Wer darüber hinaus auch noch die Optik des Newton wieder haben möchte, für den hat Charles Mangin einen Vorschlag für eine iPhone-Hülle.

Weitere Themen: iPhone, iPad

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