Notebook-Reparaturen: Nur Apple und HP überzeugen

Thomas Konrad
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Stiftung Warentest hat wieder einmal die Laptop-Hersteller unter die Lupe genommen und verglichen, wie gut sie Notebooks auch nach Ablauf der Garantiezeit reparieren. Das Ergebnis: Nur Apple und HP schneiden gut ab. Besonders schlecht schneidet Asus ab.

Mit jeweils drei defekten Geräten haben sich anonyme Tester an insgesamt zehn Hersteller gewendet. Bei den Defekten handelte es sich um eine verschmutzte Linse im DVD-Laufwerk, einen kaputten Netzwerk-Anschluss sowie eine fehlende Taste auf der Tastatur.

Apple erreicht letztlich ein “Gut” mit Note 2,3. HP liegt mit Note 2,4 knapp dahinter. Asus hingegen taucht gar nicht in der Liste auf: der Hersteller verweigerte die Reparatur an zwei der drei Geräte komplett. Sie seien zu alt.

Apple und Sony verwiesen bei Reparaturfällen auf nahe gelegene Werkstätten. Dell schickte zwar einen Service-Techniker, das ist in der Praxis jedoch teuer: Der Vor-Ort-Service kostet laut Stiftung Warentest 175 Euro – plus Ersatzteile. Bei Apple, HP und Dell waren die Geräte innerhalb einer Woche repariert. Die anderen Hersteller sollten vor allem die Kommunikation mit dem Kunden verbessern.

Alle Hersteller tauschen offenbar lieber aus als zu reparieren, obwohl dies beispielsweise bei einer dreckigen Linse im DVD-Laufwerk sinnvoll wäre. So wird es für die Kunden manchmal teuer. Immerhin schlugen Apple und Medion beim defekten Netzwerk-Anschluss eine Einschubkarte vor, anstatt das gesamte Mainboard zu tauschen.

Tipps zum Umgang mit dem Kundenservice sowie das gesamte Testergebnis gibt es bei der Stiftung Warentest. (Bild: Stiftung Warentest)

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