Patentanträge deuten auf USB am iPad

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Ein Patentantrag aus Cupertino, der am 20. Januar vom USPTO veröffentlicht wurde, beschreibt verschiedene Möglichkeiten zur Vermeidung von Störeffekten durch mangelnde Erdung des iPad. Hierzu kommen unter anderem USB-Anschlüsse zum Einsatz, über die eine übermäßige elektrostatische Ladung erkannt werden soll. Zudem scheint Apple auch einen separaten Strom-Anschluss für das iPad zu planen.

Bei einem nicht geerdeten iPad mit kapazitivem Touch-Display können Eingaben durch den Anwender verzerrt werden. Diesen so genannten “Negative-Pixel-Effekt” will Apple mit einer Kombination aus Soft- und Hardware kompensieren. Einerseits soll über verschiedene Anschlüsse am Gerät gemessen werden, ob das Gerät geerdet ist. Ist dies nicht der Fall, sorge ein Algorithmus für entsprechenden Ausgleich bei Touch-Eingaben des Nutzers.

Zusätzlich könne die Erkennung bestimmter Vibrationsmuster dazu beitragen, das iPad auf eine Eingabe den Menschen vorzubereiten. Hat der Anwender dem Gerät seine üblichen Haltewinkel in einem speziellen Lern-Modus beigebracht, soll das Gerät auch diese automatisch erkennen und sich auf “negative Pixel” einstellen. Außerdem werden über das Massepotential eines zusätzlichen Stromkabels derartige Störeffekte ausgeräumt.

Die Illustrationen und Beschreibungen deuten dabei, wie schon andere Patentanträge zuvor, auf ein zukünftiges iPad-Modell mit mehreren zusätzlichen Schnittstellen hin, die auch in kommenden iPad-Docks widergespiegelt würden.

Zu den vielen teils ungenutzten Patentanträgen, die Apple im Laufe der Jahre eingereicht hat, präsentiert Jonathan Mann den Patent-Song. Darin sinniert er, wie spannend es doch sei, über die möglichen Anwendungen der beschriebenen Technologien nachzudenken und wohin man wohl mit einem Apple-Fahrrad fahren könnte.

Weitere Themen: USB, iPad

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