Patentstreit mit Apple und RIM: Kodak will eine Milliarde US-Dollar

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Im Falle eines eines Sieges im Patentstreit mit Apple und RIM verspricht sich Eastman Kodak über eine Milliarde US-Dollar Lizenzeinnahmen. Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg beruft sich dabei auf eine Aussage von Kodak-CEO Antonio Perez. 

Für Perez gehe es jedenfalls um “viel Geld”. Kodak habe verdient, zu gewinnen, sagte er in einem Interview.

Im umstrittenen Patent geht es laut Bloomberg um eine Vorschau-Funktion in niedriger Auflösung für Bilder bei Kamera-Handys. In einem anderen Fall konnte Kodak bereits 550 Millionen US-Dollar von Samsung und 414 Millionen Dollar von Seiten LG erstreiten. Mit ähnlichen Summen rechnet Kodak auch im aktuellen Rechtsstreit mit Apple und dem Blackberry-Hersteller RIM.

Im Januar 2010 klagte Kodak schon einmal gegen Apple, Apple antwortete darauf mit einer Klage bezüglich mehrerer verletzter Patente in Kodaks Kameras. Im Januar dieses Jahres entschied ein ITC-Richter für Apple. Grund: Bei Apples Implementierung handle es sich um eine offensichtliche Abänderung des ursprünglichen Patents. Am heutigen Tage noch will die internationale Handels-Kommission ITC in dem Fall erneut entscheiden.

Ein Sieg wäre für Kodak wichtig, erklärt Analyst Jim Kelleher. Einkünfte aus geistigem Eigentum seien direkter Gewinn.

Die ITC kann den Import von Produkten, die gegen US-Patente verstoßen, verbieten. Für viele Unternehmen ist das Anreiz genug, im Falle eines verletzten Patents zu klagen.

Apple und RIM äußerten sich bislang nicht.

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