Print-Verlage mit Apples iPad-Angeboten unzufrieden - Hoffen auf Android

Florian Matthey
22

Gerüchten zufolge sind Zeitungs- und Zeitschriftenverlage immer noch nicht zufrieden mit den von Apple eingeräumten und in Aussicht gestellten Möglichkeiten, digitale Inhalte fürs iPad zu vertreiben. Die Verlage wollen vor allem weitere Zugriffsmöglichkeiten auf Kundendaten, um auch ihre Print-Ausgaben besser vertreiben zu können. Einige sollen ihre Hoffnungen vermehrt auf Android-Tablets setzen.

Nach Informationen von AllThingsD hat Apple den Verlagen angeboten, dass Kunden Abonnement-Verträge über iTunes abschließen können, wobei die Verlage 70 Prozent des Erlöses erhielten. Auch erhielten die Verlage einige Informationen über ihre von Apple vermittelten Kunden: Den Namen, die Postadresse und die E-Mail-Adresse. Den Verlagen sei einerseits die Tatsache ein Dorn im Auge, dass Apple 30 Prozent des Umsatzes einbehalten möchte. Noch wichtiger seien ihnen aber Kreditkartendaten, die notwendig für Marketing und kombinierte Print- und Digital-Angebote seien.

Deshalb erhoffen die Verlage sich nun entsprechende Möglichkeiten für Android-Tablets von Google – und dass Apple letztendlich nachgeben werde. Die von der News Corp geplante Digital-Zeitung “Daily” werde derweil erst Anfang 2011 starten. Zuletzt gab es Gerüchte, dass Apples CEO Steve Jobs das Projekt zusammen mit dem News-Corp-Chef Rupert Murdoch noch im Dezember vorstellen könnte – gemeinsam mit der Möglichkeit der Abrechnung über iTunes und automatischer Downloads der jeweils jüngsten Ausgabe.

Weitere Themen: iPad, Android

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz