Ein früherer AMD-Mitarbeiter, der sich dort als “Senior ASIC Design Manager” um die Notebook-Plattform Trinity kümmerte, arbeitet nun bei Apple. Könnte Apple weiterhin mit dem Gedanken spielen, neben iOS-Geräten auch Macs mit eigenen Chips auszustatten?

Prozessorspekulationen: Früherer AMD-Notebook-Chip-Entwickler arbeitet bei Apple

Der Ingenieur John Bruno arbeitete bis letztes Jahr bei AMD, wo er sich um die Entwicklung der Trinity-Plattform kümmerte. Wie aus seinem LinkedIn-Profil hervorgeht, ist er mittlerweile aber Sytem Architect bei Apple. Apple entwickelt seit einigen Jahren eigene Chips auf ARM-Basis, die aber bisher nur in den iOS-Geräten iPhone, iPad, iPod touch und Apple TV zum Einsatz kommen.

Allerdings soll Apple zumindest in der Vergangenheit darüber nachgedacht haben, auch Macs in Zukunft mit einem selbst entwickelten Chip auszustatten – was zumindest zum Teil einen Abschied vom bisherigen Chip-Lieferanten Intel bedeutete. Apple soll vor allem für das MacBook Air einen entsprechenden Architektur in Betracht gezogen haben, der sich aber auch auf die ganze Mac-Produktfamilie erstrecken könnte.

Mit Bruno hätte Apple zumindest Know-How für die Entwicklung von Notebook-Chips ins Unternehmen geholt. Dass Apple über Alternativen zu Intel nachdenkt, ist jedenfalls kein Geheimnis: Selbst ein MacBook Air mit dem AMD-Chip Llano soll einst kurz vor der Veröffentlichung gestanden haben. Die Trinity-Plattform ist ihrerseits der Llano-Nachfolger.

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