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RBC: Apple verkauft mehr iPads als Macs

Thomas J. Weiss
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Apple verkauft in den USA bereits mehr iPads als Macs, sagt Mike Abramsky vom Finanzdienstleiter RBC. Mit mehr als 200.000 Tablets pro Woche könnten die Absatzzahlen fast doppelt so hoch sein wie die der Macs und zudem fast an die des iPhone 3GS herankommen.

Noch immer ist das iPad in den USA nicht nur ein viel gekauftes, sondern auch oft auch ein Produkt, auf das Käufer lange warten müssen. Laut Abramsky soll es im Moment in über einem Viertel der von ihm beobachteten Apple-Stores nur noch einen Teil der WLAN-Modelle zur Auswahl geben, die UMTS-Variante sei dort komplett ausverkauft. Die Retail-Geschäften führten Wartelisten.

Auf 200.00 schätzt der Analyst die Anzahl der Geräte, die Apple derzeit binnen sieben Tagen in den USA verkauft. Im Vergleich dazu: 246.000 iPhone-3GS-Geräte pro Woche waren es im ersten Quartal 2010 und ungefähr 110.000 Macs pro Woche gehen derzeit über die Ladentheken.

Zu den US-amerikanischen Verkaufszahlen gesellen sich die Tablers, die Kunden in anderen Ländern bereits vorbestellt haben, unter anderem in Deutschland und der Schweiz. 600.000 Tables sollen es Schätzungen zufolge bereits sein. Insgesamt ergibt sich nach den Berechnungen des Analysten Abramsky für das Kalenderjahr 2010 die gigantische Summe von 8 Millionen iPads, die Apple verkaufen könnte.

Hinzu kommt eine Umfrage unter 1.000 US-Amerikanern: Die Hälfte der Besitzer eines iPhone oder iPhone 3G hat ihr zufolge die Absicht, die nächste Generation zu kaufen. Dies entspreche – hochgerechnet auf alle bislang verkauften Telefone – zwischen neun und zehn Millionen potentiellen Käufern. Abramsky rechnet mit 40 Millionen verkauften iPhones im Kalenderjahr 2010.

Entsprechend hebt er den erwarteten Zielkurs der Apple-Aktie auf 350 US-Dollar an.


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