Remote-App fällt Apples Start-Up-Struktur zum Opfer

Thomas Konrad
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Seit einigen Monaten hat Apple die Remote-App im App Store nicht mehr aktualisiert. Posterous-CEO Sachin Agarwal liefert eine mögliche Erklärung: Nur eine Person, ein guter Freund des CEOs, hat die App entwickelt. Möglicherweise setzt Apple den Entwickler nun einfach für andere Dinge ein, es bleibt keine Zeit für die Remote-App.

Laut Agarwal gibt es bei Apple keine großen Teams. Wenige, dafür sehr intelligente Personen, arbeiten für verschiedene Projekte, werden dort eingesetzt, wo man sie gerade braucht. Agarwal berichtet zudem, dass Ingenieure zwischen dem Mac OS X- und dem iOS-Team hin- und herwechseln. Dabei komme es darauf an, welches der beiden Systeme kurz vor seiner Fertigstellung und dem Vorstellungstermin steht. Die Arbeitsverhältnisse seien in kleineren Teams flexibler und kreativer.

Auch Apple-CEO Steve Jobs hat auf der diesjährigen Allthings-Digital-Konferenz betont, dass Apple wohl das größte Start-Up-Unternehmen auf dem Planeten sei und es keinerlei Gremien gebe. Apples Stärke sei Team-Arbeit, sowohl im Bereich der Exekutive als auch bei den Ingenieuren und Entwicklern.

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