Schmiergeld-Affäre: Apple-Manager plädiert auf unschuldig

Thomas Konrad

Am Montag hat  der angeklagte Apple Einkaufschef Paul Shin Devine vor Gericht auf unschuldig plädiert. Devine soll asiatische Hersteller mit Informationen über noch unveröffentlichte Produkte versorgt und dafür über eine Million Dollar Schmiergeld erhalten haben, so steht es in der Anklageschrift. Ein ein asiatischer Zulieferbetrieb hat indes zugegeben, Maklerprovision an einen Zwischenhändler überwiesen zu haben.


Die Anklageschrift nennt sechs Unternehmen, die Geld für Informationen über neue Produkte bezahlt haben sollen. Das Unternehmen Pegatron gab am Montag zu, dass seine Tochter Kaedar Electronics zwischen 2005 und 2008 Geld an ein Zwischenhandels-Unternehmen bezahlt hat.

Allerdings ist es unklar, ob Devine etwas mit diesem Unternehmen zu tun hatte, das zwischen Apple und Kaedar vermittelte. Zur Höhe der bezahlten Geldsumme und den Empfängern machte der Pegatron-Sprecher keine Angabe. Andere Apple-Zulieferer wollten sich auf Anfrage des Wall Street Journals nicht äußern.

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