Scott Forstall: Hass auf Microsoft-Manager der wahre Grund, warum iPhone entwickelt wurde

Simon Stich
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Warum hat Apple das iPhone entwickelt? Einem Interview mit Scott Forstall zufolge aus Hass auf einen bestimmten Microsoft-Manager. Dieser soll Steve Jobs so lange genervt haben, bis dieser zum Gegenschlag ausgeholt hat.

Scott Forstall: Hass auf Microsoft-Manager der wahre Grund, warum iPhone entwickelt wurde
Bildquelle: Apple

Das zehnjährige Jubiläum des iPhones steht an. Vielleicht auch aus diesem Grund hat sich Scott Forstall, der ehemalige Software-Chef von Apple, zu Wort gemeldet und dem Computer History Museum im kalifornischen Mountain View ein längeres Interview gegeben. Darin plaudert er über die Entstehungsgeschichte des iPhones und nennt einige interessante Details.

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Das iPhone sollte ein iPad werden

Scott Forstall zufolge hat ein leitender Manager von Microsoft viel mit der Geschichte des iPhones zu tun. Namentlich genannt wird er von Forstall aber nicht. Er soll Steve Jobs in mehreren Gesprächen so sehr mit den Vorteilen von Tablets und Stylus genervt haben, bis dieser den Entschluss fasste, selbst ein Tablet zu entwickeln – ohne Stylus, versteht sich. Mit den digitalen Stiften wollte sich Jobs nicht anfreunden.

Als das Tablet intern vorgestellt wurde, soll Jobs aber seine Meinung geändert haben. Forstall wurde angewiesen, das Gerät auf die Größe eines Smartphones zu verkleinern. Oder besser gesagt: Auf die Größe eines iPods, denn der MP3-Player von Apple war zu dieser Zeit ein echter Verkaufserfolg.

Das Tabletprojekt wurde also eingestellt und stattdessen voll und ganz auf das iPhone gesetzt. Als Namensvorschläge waren TelePod, TriPod, Mobi und iPad im Gespräch – zumindest letztgenannter Vorschlag wurde dann drei Jahre später Realität, als Apple tatsächlich ein Produkt mit diesem Namen auf den Markt gebracht hat.

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Erstes iPhone vor genau zehn Jahren

Im Juni 2007 wurde das erste iPhone veröffentlicht. Das Gerät konnte auf ein Touchscreen-Display mit einer Diagonalen von 3,5 Zoll verweisen, das mit 480 x 320 Pixeln auflöste. Intern standen 4 GB, 8 GB oder 16 GB Speicher zur Verfügung. Die Kamera konnte Fotos mit 2 MP aufnehmen. WLAN und Bluetooth waren die einzigen drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten, mobiles Internet wurde erst (langsames EDGE mal ausgenommen) mit dem iPhone 3G so richtig möglich. In Deutschland kam das erste iPhone am 9. November 2007 exklusiv über die Deutsche Telekom zu einem Preis von 399 Euro (inklusive Mobilfunkvertrag) auf den Markt

Quelle: Computer History Museum/Facebook via phoneArena

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