Shanghai: Explosion bei Apple-Lieferant Pegatron

Holger Eilhard
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Am vergangenen Samstag hat es in einer Fabrik von Apples Lieferanten Pegatron um 15:40 eine Explosion gegeben, bei der 61 Arbeitskräfte verletzt wurden. 23 davon so schwer, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Im noch nicht produktiven Werk der Pegatron-Tochter Riteng Computer Acessory in Songjiang, Shanghai sollen zukünftig unter anderem iPad-2-Rückseiten hergestellt werden.

Bis zur Explosion am Wochenende wurden im Werk nur Inspektionen und Testläufe für die Fertigung der iPad-Bauteile durchgeführt. Wie Reuters berichtet, wurden durch die Explosion auch Maschinen beschädigt, was möglicherweise zu einem Engpass im kommenden Quartal führen könnte. Reuters schreibt weiter, dass Apple den Fall bereits untersucht.

In der Vergangenheit kam es bei den fernöstlichen Lieferanten immer wieder zu Unfällen und temporären Schließungen von Werken – unter anderem aufgrund der Umweltbelastung einiger Fabriken. So gab es unter anderem im Mai eine Explosion bei Foxconn, bei der zwei Personen ums Leben kamen und 16 Menschen verletzt wurden. Zuvor gab es mehrere Suizid-Fälle beim selben Lieferanten.

Doch auch aufgrund enormer Umweltverschmutzung mussten zuletzt chinesische Behörden eingreifen und schlossen die Produktionslinien von Catcher Technology. Wenige Tage später konnte die Produktion fortgesetzt werden.

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