Silicon-Graphics-Rechteinhaber verklagt Apple wegen Patentverletzung

Florian Matthey
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Nachdem Graphic Properties Holdings im Sommer einen Erfolg in einem Patentstreit mit AMD feiern konnte, richtet sich das Unternehmen jetzt gegen Nintendo, Acer und Apple Graphic Properties Holdings verwaltet die Rechte des im letzten Jahr eingestellten Unternehmens Silicon Graphics, das vor allem in den 1980er und 90er Jahren Erfolge als Hersteller von 3D-Hardware feierte.

Graphic Properties Holdings hat Apple wegen vermeintlicher Patentverletzungen durch Mac-Pro- und iMac-Modelle vor einem US-Bezirksgericht verklagt. Apple verletze zwei Patente, die das geistige Eigentum für Grafik-Technologien wie das Abspeichern von Floating-Point-Formatierungs-Daten in einem Frame Buffer während eines Rasterisierungs-Prozesses schützen.

Hervorzuheben ist vor allem, dass das Unternehmen Apple vorwirft, die Verletzung willentlich oder wissentlich begangen zu haben – zumindest zum Zeitpunkt der Klageerhebung sei sich Apple über die Existenz des Patents bewusst, die Verletzungshandlung durch den unerlaubten Verkauf der Hardware halte aber noch an. Aufgrunddessen verlangt Graphic Properties Holdings einen in den USA zulässigen Strafschadensersatz, der um ein Dreifaches über dem Schaden liegen kann, der dem Patentinhaber tatsächlich entstanden ist.

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