Solarladegerät für iPhone und Co im Test

Sebastian Trepesch
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Drei Wochen hatten wir das Gerät für einen Test in der Redaktion liegen. Doch ein Test fiel ins Wasser – genauer gesagt: in den Schnee. Das trübe Berliner Winterwetter ließ nur einen Schluss zu: In Deutschland ist das Solarladegerät “Energi to go SP2000″ von Energizer zumindest im Dezember nicht zu gebrauchen. Allerdings stimmt das nicht ganz – wir konnten dennoch Smartphones laden.

Ein kleines Hintertürchen hat Energizer offen gelassen, um den Solarlader auch im trüben Winterwetter brauchbar zu machen: Den Netzstecker. Dann landet zwar trotzdem Atomstrom im eingebauten Akku des Solarladegeräts und damit auf iPhone und Co., aber das Apple Telefon läuft zumindest.

Das Ladegerät wird somit zum tragbaren Energiespeicher: 2000 mAh speichert der eingebaute Akku im Energizer. Das ist nicht sehr viel, übersteigt aber zumindest deutlich die Kapazität, die die Akkus der iPhone-Modelle besitzen. Unterwegs kann dies die Rettung für energiehungrige Smartphones darstellen.

Eigentlich hat das Ladegerät ausklappbare Flügel, die umweltfreundlich Sonnenenergie einfangen sollen. Das Konzept ist nicht schlecht: Das Energizer-Produkt lädt den eingebauten Akku (wir gehen an dieser Stelle einfach davon aus, dass bei vernünftigem Wetter das Laden über die Solarzellen problemlos möglich ist), und gibt die Energie wiederum über den USB-Stecker ab, wenn das Handy sie benötigt. Das iPhone muss beim Sonnenbad also nicht angeschlossen sein.

Sechs Adapterstecker für Mobiltelefone unterschiedlicher Marken liegen bei. Wer sich unmittelbar nach dem Kauf registriert, soll pro Jahr zwei weitere Adapter gegen eine Bearbeitungs- und Versandkostenpauschale – ansonsten kostenlos – erhalten. Da der Ausgang am Ladegerät ein ganz normaler USB-Anschluss ist, können viele gewöhnliche Ladekabel angeschlossen werden.

Vier LEDs zeigen den Ladestatus des “Energi to go SP2000″ an. Der Akku soll die Ladung bis zu einem Jahr halten können. Die Batteriezelle, Lithium-Polymer, kann laut Hersteller 500 Mal wiedergeladen werden. iPad-Benutzer werden allerdings nicht glücklich: Die Ausgangsspannung (5 Volt, 500mA laut Datenblatt) reichte bei unserem Test nicht aus, um Apples Tablet-Computer zu füttern.

Der Energizer Energi to go SP2000*

kostet bei Amazon zur Zeit 67,17 Euro.

Das iPad lässt sich zum Beispiel über die Ladestation Idapt i4 laden. Einen anderen Ansatz zu umweltfreundlicher Energie liefert das Windrad iFan.

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