Spekulation: Plant Apple eine eigene Kamera?

Florian Matthey
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In welche Märkte könnte Apple noch einsteigen? Die Gerüchteküche glaubt fest an einen Apple-Fernseher – doch auch andere Segmente würden sich anbieten: Eine Website spekuliert nun über eine Apple-Kamera, die mehr bieten soll als das im iPhone und iPad integrierte Modell.

Spekulation: Plant Apple eine eigene Kamera?

Steve Jobs’ neue Märkte: Lehrbücher, Fernseher, Fotografie

Steve Jobs’ Biograph Walter Isaacson zitiert den früheren Apple-Chef in der * mit den Worten, dass er drei Märkte revolutionieren wolle: Den der Lehrbücher sowie den Fernseher- und den Fotografie-Markt. In den Lehrbuch-Markt ist Apple mit den auf dem jüngsten Education-Event vorgestellten Neuerungen iBooks 2, iBooks Author und iTunes U eingestiegen, den Fernseher-Markt könnte Apple mit einem eigenen Fernseher oder weiteren Updates fürs Apple TV revolutionieren.

Mit der Revolution des Fotografie-Marktes könnte Jobs auch einfach eine Verbesserung der Kameras im iPhone und iPad gemeint haben. Immerhin ist vor allem die Kamera des iPhone 4S mittlerweile so gut, dass viele Gelegenheits-Fotografen ihre Kompaktkamera immer öfter zu Hause lassen. Beim Foto-Portal Flickr liegen iPhones in der Liste der beliebtesten Kameras seit einiger Zeit auf Platz eins.

Was für die Apple-Kamera spricht

Die Website iLounge hat jedoch einen Tipp erhalten, dass Apple an einer eigenen Kamera arbeitet. Die Information konnte die Seite nicht bestätigen, weshalb sie ihre weiteren Ausführungen als reine Spekulation einordnet. Allerdings glaubt sie, dass in diesem Fall das Sprichwort “Wo Rauch ist, ist auch ein Feuer” zutrifft. In dem ausführlichen Kaufberatungs-Dokument zum neuen iPad widmet iLounge dem Kamera-Thema immerhin zwei Seiten.

Der Autor des Buchs “Inside Apple” hatte kürzlich berichtet, dass sich Steve Jobs für die Lichtfeldkameras des Hersteller Lytro interessiert und auch mit dem Chef dieses Unternehmens getroffen habe – ein Anzeichen dafür, dass sich Apple mit dem Thema befasst. Auch sei zu bedenken, dass sich die Kameraqualität des iPhone und iPad stetig verbessert habe. Allerdings versuche Apple auch, diese Komponenten so klein wie möglich zu halten – was einerseits dazu führe, dass die Kameras nur wenig Licht aufnehmen könnten und über keinen optischen Zoom verfügen.

Eine separate Kamera hätte also, so iLounge, durchaus ihre Daseinsberechtigung. Die Website glaubt allerdings nicht, dass Apple gleich auf den Markt der Spiegelreflex-Kameras mit Wechselobjektiven einsteigen würde; eher werde Apple auf ein fest verbautes Objektiv setzen, dass aber durch seine Größe die Nachteile der iPhone- und iPad-Kameras ausgleichen würde. Die Lytro-Kameras zeigten bereits, wie eine elegant-kleine, aber dennoch leistungsfähige Kamera aussehen könne – wobei das Display für Apples Vorstellungen zu klein wäre.

Blick in die Vergangenheit: Es wäre nicht die erste Apple-Kamera

Als Randnotiz sei hinzugefügt, dass es nicht die erste Kamera aus dem Hause Apple wäre: In den 1990er Jahren hatte Apple mit der QuickTake-Reihe schon Digitalkameras im Angebot.

Nachdem Steve Jobs im Jahr 1996 ins Unternehmen zurückkehrte und 1997 CEO wurde, verordnete er dem Unternehmen eine Schlankheitskur – der neben dem Newton und den Apple-Druckern unter anderem auch die QuickTake zum Opfer viel. In den Jahren 2003 bis 2006 verkaufte Apple außerdem die FireWire-Webcam iSight.

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Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, iOS, App Store, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, iOS 7, Apple

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