Steuersünder Apple? Tim Cook vor dem US-Senat (Video)

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Tim Cook musste vor dem US-Senat aussagen. Grund: Das Unternehmen wird beschuldigt, zu wenige Steuern in den USA zu zahlen. Das Erste hat das Thema in einem TV-Beitrag von zwei Minuten Länge zusammengefasst.

Steuersünder Apple? Tim Cook vor dem US-Senat (Video)

“Wir haben allein für das Jahr 2012 sechs Milliarden Dollar gezahlt”, verteidigte sich der Apple-CEO Tim Cook vor dem Senat zu dem Vorwurf, Apple würde zu wenige Steuern zahlen. Dennoch hat der Konzern einen Großteil seines Barvermögens im steuergünstigen Irland. Cook machte auch klar: “Wir haben keine Pläne, das Geld in die USA zurückzubringen.”

Das ARD-Video kann auf der Tagesschau-Webseite angesehen und in verschiedenen Qualitätsstufen heruntergeladen werden:

Vor knapp einer Woche haben wir die Argumente von Tim Cook ausführlich vorgestellt.

Apple ist kein Einzeltäter

Apple soll mit Irland Sonderkonditionen für die Steuerzahlungen ausgehandelt haben. Die Steuerpraxis muss keineswegs gegen Gesetze verstoßen: Besonders bei virtuellen Waren (Software, Patente etc.) kann der Gewinn leicht dorthin verschoben werden, wo die Steuern am günstigsten sind. Die Zeit hat vor gut zwei Monaten das Vorgehen von Amazon.de durchleuchtet und erklärt, warum das Unternehmen in Luxenburg ansässig ist.

Und auch Google sowie Starbucks nutzen Buchungstricks, um die Einkommenssteuer niedrig zu halten. Apple ist kein Einzelfall. Wollen die Länder gegen diese Praxis vorgehen müssen sie ihre Gesetze anpassen.

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Tim Cook

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