Stromverbrauch: Apple weist Greenpeace-Kritik an iCloud-Datencenter zurück

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Die iCloud ist nicht wirklich sauber – so die verbildlichte Kritik von Greenpeace an Apples Cloud-Computing-Angebot. Apple hat auf diese Kritik reagiert: Die von Greenpeace über den Leistungshunger des Apple-Datencenter in North Carolina genannten Zahlen seien weit von der Realität entfernt.

Stromverbrauch: Apple weist Greenpeace-Kritik an iCloud-Datencenter zurück

Das Datencenter werde bei einer Vollauslastung 20 Megawatt Leistung benötigen. Greenpeace hatte in seinem Bericht behauptet, dass die Anlage 100 Megawatt benötige – und Apple deshalb eine schlechte Umweltnote gegeben. Zwar investiere Apple viel Geld in eine Solaranlage neben der Server-Farm, diese könne aber nur einen Bruchteil des Leistungshungers stillen.

Apple setzt dem entgegen, dass, wenn man die tatsächlichen Zahlen zugrunde legt, rund 60 Prozent des Stromverbrauchs aus Solarzellen und der erneuerbaren Energiequelle Biogas stammen werden. Damit werde die Anlage weltweit eine der grünsten ihrer Art sein.

Greenpeace kam auf den 100-Megawatt-Wert, indem die Organisation die Summe der Apple-Investitionen in die Anlage zugrunde legte. Laut Apple sollen es insgesamt eine Milliarde US-Dollar sein. Eine derart teure Anlage, so Greenpeace, verbrauche konservativ geschätzt entsprechend viel Strom. Die Diskrepanz zwischen der Greenpeace- und der Apple-Zahl dürfte sich dadurch erklären lassen, dass die Umweltschützer nicht berücksichtigt haben, dass Apple die Investitionen in die Solaranlage mit in die Gesamtkosten einbezogen haben.

Bild: Apple

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