Studie: Nur 13 Prozent der iPads ersetzen Computer

M. Göbel
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Ist das iPad Computer-Ersatz? Oder nur ein zu groß geratenes iPhone? Oder ein ganz eigenes Genre? Ein amerikanisches Meinungsforschungsinstitut hat eine Studie veröffentlicht, nach der das iPad für die Nutzer zumindest kein Computer-Ersatz ist: Nur 13 Prozent kauften das iPad statt eines Rechners, 87 Prozent sehen die beiden Geräte unabhängig.


Das Meinungsforschungsinstitut NPD (was nichts mit Rechtsradikalen zu tun hat, sondern für “National Purchase Diary” steht, ja, etwas verwirrend für Leser aus Deutschland) aus Port Washington (New York State) hat im August mehr als 500 erwachsene iPad-Besitzer zum Apple-Tablet-Computer befragt. 13 Prozent der Befragten hatten das iPad statt eines Computers gekauft, 24 Prozent statt eines E-Readers wie Kimble und so weiter. Die Käufter zeigten gleichzeitig eine Affinität zu anderen Apple-Produkten: 48 Prozent besitzen einen Mac-Computer (als Desktop-Rechner oder Laptop), 38 Prozent der Befragten besitzen ebenfalls auch ein iPhone.

“Das ist ein traditionelles Muster von Konsumverhalten: Sie kaufen Produkte, weil sie sie haben wollen, nicht weil sie sie unbedingt brauchen”, erklärt Stephen Baker von der NPD Group, der die Umfrage durchgeführt hat. “iPads sind meistens zusätzliche Geräte und ersetzen nicht andere.” Und genau das ist ja immer umstritten gewesen: Sind die iPads jetzt einfach nur etwas simpler zu bedienende Rechner, sind sie vergrößerte iPhones, oder haben sie ein eigenes Genre (das der Tablets) begründet? Wobei in der Umfrage auch noch interessant gewesen wäre, ob die Besitzer das iPad statt einem Smartphone erworben haben. Viele machen ja die Erfahrung, dass ihnen der Screen vom iPhone doch zu klein ist, woraus oft der Wunsch nach einem iPad entstanden ist.

Mehr Infos: NPD-Presseerklärung, zum Abruf der vollen Studie muss man ein paar Daten über sich angeben.

(Bild: NPD Group)

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