The Telegraph: Apple lässt bei iPhones von Embedded SIM Cards ab

Ben Miller
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The Telegraph: Apple lässt bei iPhones von Embedded SIM Cards ab

iPhone 4 Simkarte

Einem unbestätigten Bericht der britischen Zeitung “The Telegraph” zufolge lässt Apple von den Plänen SIM-Karten fix in kommende iPhone-Generationen zu integrieren ab.

Die großen europäische Mobilfunkprovider France Telecom, Telefónica und Vodafone hatten sich kurz nach dem Aufkommen der Gerüchte rund um diese “Embedded SIM Cards” gegen die Pläne Apples stark gemacht und sogar von einem “Krieg” gesprochen weil diese Pläne die “Beziehung zwischen Provider und Kunde schwächen würden”. Sie drohten sogar Apples iPhone nicht mehr subventioniert (also im Gegenzug für einen Vertragsabschluss vergünstigt) anzubieten.

Die von Apple, Gerüchten zufolge, angedachte Lösung würde es dem Kunden ermöglichen, schnell und einfach einen Providerwechsel durchzuführen ohne sich erneut eine kostenpflichtige SIM-Karte vom neuen Provider oder ein neues Mobilfunkgerät mit SIM-Lock anschaffen zu müssen um den neuen Tarif verwenden zu können.

Kurioser Weise hat die internationele Industrievereinigung der GSM-Mobilfunkanbieter (GSMA), welcher auch France Telecom, Telefónica und Vodafone angehören, erst diese Woche eine Arbeitsgruppe für “Embedded SIM Cards” eingerichtet um deren Entwicklung voranzutreiben.

Anscheinend sind Embedded SIM Cards für die GSMA nur dann unterstützenswert, wenn sie den Wettbewerb unter den Mobilfunkprovidern nicht ankurbeln.

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