Thunderbolt: DisplayPort ist offizieller Anschluss - optische Kabel kommen 2012

Florian Matthey
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Intel hat einige neue Informationen zu seiner Schnittstelle Thunderbolt veröffentlicht, die bisher in erster Linie in Apple-Rechnern zu finden ist. Wer sich bisher Sorgen um Kompatibilität oder eine mögliche Markt-Fragmentierung machte, kann beruhigt sein: Thunderbolt-Geräte sollen sich mit denselben Kabeln und über alle Hersteller hinweg mit Thunderbolt-Rechnern verbinden lassen. Optische Thunderbolt-Kabel sollen derweil erst im nächsten Jahr erscheinen.

Anlass zur Sorge bereitete Sonys Notebook Vaio Z, das Intels Technologie in den USB-Anschluss integriert, während Apple Thunderbolt mit dem Mini DisplayPort verbindet. Selbst der Namen ist bei Sony ein anderer: Die Japaner nennen den Anschluss “Light Peak”, benutzen also den Codenamen, unter dem die Technologie letztes Jahr bekannt war.

Intel selbst favorisiert hingegen Apples Lösung: Der offizielle Thunderbolt-Anschluss ist eine Kombination mit dem (Mini) DisplayPort, wobei Thunderbolt-Verbindungen nur über spezielle Kabel möglich sind. Diese können, so die nun von Intel veröffentlichten Spezifikationen, bis zu drei Meter lang sein. Im nächsten Jahr sollen dann optische Kabel erscheinen, die Datenübertragung über deutlich größere Entfernungen erlauben. Diese setzen dann aber keine neuen Anschlüsse voraus – die Umwandlung in ein optisches Signal erlauben im Stecker integrierte Chips.

Die optischen Kabel werden allerdings keine schnellere Datenübertragungen ermöglichen – in beide Richtungen wird die Geschwindigkeit weiterhin bis zu 10 Gigabit pro Sekunde betragen.

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