Today at Apple: In Apples Fotosafari durch Berlin

Ben Miller

Vergangenen Samstag fand Apples erstes „Today at Apple“-Event im Berliner Apple Store Kurfürstendamm statt und ich war mit dabei. Ob es sich gelohnt hat, verrate ich euch im folgenden Erfahrungsbericht.

Today at Apple: In Apples Fotosafari durch Berlin

Unter dem klingenden Namen „Fotosafaris: Fotografiere deine Stadt mit Nicolas Koenig“ versammelten sich im Rahmen von Apples neuer Event-ReiheToday at Apple“ rund 30 „iPhoneografie“-Interessierte, um Tipps und Tricks zum Thema iPhone-Fotografie vom Berliner Fotografen Nicolas Koenig zu erhalten und diese dann direkt auf einem kurzen Photowalk zur Universität der Künste anzuwenden.

Das Event war ausgebucht, genau genommen sogar überbucht. Ich hatte mich zeitnah online angemeldet, aber einige Teilnehmer hatten dies versäumt oder eine zweite Person mitgenommen. Sie wurden zwar trotzdem zugelassen, dennoch sei eine Online-Anmeldung empfohlen, denn nicht jede Art von Event verträgt auch eine zu große Zahl an Teilnehmern.

Eröffnet wurde das Event mit einer kurzen Vorstellung des Teams, das uns begleiten würde, gefolgt von einem Vorab-Briefing im ersten Stock des Apple Stores. Koenig erklärte die Basics der Architekturfotografie und die Location, zu der wir im Anschluss aufbrechen würden.

Die Tipps und Tricks waren nicht bezogen auf bestimmte Apps oder iPhone-Modelle, sondern durchaus allgemeingültig, wie beispielsweise das Wählen besonderer Perspektiven, die richtige Komposition und passendes Framing, sowie das Nutzen interessanter Kontraste und Strukturen. Jeder verwendete Kamera-Apps seiner Wahl.

Nach ungefähr 20 Minuten machten wir uns dann geschlossen auf den Weg zur Berliner Universität der Künste, die 11 Minuten Fußweg vom Store entfernt liegt. Schon auf dem Weg dorthin wurde fleißig geknipst. Im Innenhof der Universität wurden dann in lockerer Atmosphäre gemeinsam die besprochenen Techniken ausprobiert und auch so manches Porträtfoto mit einem iPhone 7 Plus abgelichtet.

Laut Plan sollte das Event anderthalb Stunden dauern und die Zeit wurde auch gut genutzt. Gegen Ende des Photowalks ging es dann wieder zurück in den Apple Store zu einer Nachbesprechung. In dieser zeigten die Teilnehmer ihre besten Schnappschüsse, teilten und bekamen hierzu Feedback. Auch standen Tipps zur Nachbearbeitung dieser Fotos auf der Agenda. Dieser Teil des Events war für mich der interessanteste, jedoch fiel er leider etwas knapp aus. Da es aber einen festen Zeitrahmen gibt, mehr Leute als geplant teilnahmen und das Hüten einer eifrigen Fotografen-Herde freilich kein leichtes Unterfangen ist, war das verständlich. Zumal das gesamte Event kostenlos war, das darf man nicht vergessen. Und dafür war der personelle Aufwand seitens Apple ziemlich hoch. Das begleitende Team war zahlreich und stand für Fragen durchgehend zur Verfügung.

Nun würde ich mich schon als etwas fortgeschritteneren Fotografen bezeichnen und die Tipps waren eher auf Einsteiger zugeschnitten. Nichtsdestominder war Apples Fotosafari, zusammen mit Gleichgesinnten unterschiedlicher Skill-Level in gemeinschaftlicher Atmosphäre, ein lehrreiches Erlebnis.

Zu sehen welche Motive und Kompositionen andere Teilnehmer mit ihren iPhones wählen und der Austausch untereinander, war durchaus interessant. Und ich kenne jetzt eine neue Foto-Location in Berlin. Auch nicht schlecht. Morgen, Dienstag, steht übrigens ein Photo Lab zum Thema Streetfotografie mit Jörg Nicht in Berlin auf dem Plan. Vielleicht sieht man sich ja. Ich bin gespannt.

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