Umweltschützer: Apple muss mehr Verantwortung in China übernehmen

Katia Giese
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Schlechte Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und nun auch noch Umweltverschmutzung: Mit den Werken seiner Zulieferer in China gerät Apple diesmal ins Kreuzfeuer von nationalen Umweltaktivisten. Statt nur wegzugucken gelobt Apple Besserung und will in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen. 

Umweltschützer: Apple muss mehr Verantwortung in China übernehmen

“Apple ist sich verpflichtet, den höchsten Standard an sozialer Verantwortung in der gesamten Zuliefererkette durchzusetzen”, sagt Apple-Sprecher Steve Dowling gegenüber der New York Times und fügt hinzu: “Wir fordern sichere Arbeitsbedingungen, Respekt und Würde für die Arbeiter sowie umweltfreundliche Produktionsabläufe, wo auch immer Apple-Produkte hergestellt werden.” Vor allem in China, wo ein großer Anteil der Apple-Produkte gefertigt wird, sorgten die Foxconn-Werke in der Vergangenheit für Aufsehen. Unter anderem die Suizide von Arbeitern hatten die schlechten Arbeitsbedingungen und Apples Verantwortung in den Mittelpunkt gerückt.

Der nun veröffentlichte Report des “Institute of Public & Environmental Affairs” (IPE) knüpft an den ersten Bericht vom 20. Januar 2011 an, in dem bereits die Umweltverschmutzung durch Apple-Zulieferer bemängelt wurde. Insgesamt wurden 27 Produktionsstandorte untersucht und deren mangelhafte Bemühungen um Umweltschutz herausgestellt. Konkret lautet der Vorwurf gegenüber Apple, das Unternehmen würde die schwache Reglementierung von Umweltstandards in Ländern wie China ausnutzen und keine soziale Verantwortung zeigen.

Neben Apple appelliert IPE vor allem an die Konsumenten, die mit ihrem Kaufverhalten und konkreten Beschwerden Apple dazu zwingen sollen, sich mit den Missständen auseinanderzusetzen.

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