Unfaire Preise: Apple, Microsoft und Adobe in Australien vorgeladen

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In Australien sind IT-Produkte, Hard- und Software, oft deutlich teurer als anderswo. Das ärgert die Konsumenten. Deshalb müssen Apple, Microsoft und Adobe sich jetzt vor einem Parlamentsausschuss verantworten. Die Preise für Unterhaltungselektronik sind bisweilen um 60 Prozent höher als in den USA.

Unfaire Preise: Apple, Microsoft und Adobe in Australien vorgeladen

Vorherige Aufrufe, sich zu der Frage zu äußern, hatten die betroffenen Hersteller hartnäckig ignoriert. Nun drohen bei unentschuldigter Abwesenheit am anberaumten Termin juristische Konsequenzen.

Ed Husic, Leiter der Befragung vor der Kommission für Infrastruktur und Kommunikation im Parlament bedauert gegenüber Kotaku Australien, dass es erst soweit kommen musste. Apple, Microsoft und Adobe sind zudem nicht die einzigen, deren Preispolitiken „down under“ unter genauer Beobachtung stehen. Viele Hersteller und Entwickler verlangen für ihre Produkte in Australien mehr als etwa in den USA oder Europa. Darunter auch Steam, die Spiele-Vertriebsplattform für Mac, PC und diverse andere Systeme.

Es dürfte nicht uninteressant sein, die Argumente der vorgeladenen Unternehmen zu hören, mit denen sie die erheblichen Aufschläge für Anwender in Australien begründen. Mit höheren Kosten für Logistik allein dürften sich 60 Prozent Mehrpreis kaum begründen lassen. Die öffentliche Anhörung ist für den 22. März 2013 angesetzt.

Weitere Themen: iPhone 3GS, iPad Air, Fingerabdruckscanner, iPad maxi, iPod Touch 4, Apple TV 2, iPhone 3G(S), iPod Touch 3G, iTunes Karte, Microsoft


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