Videospiele-Markt: iPhone und iPod beißen immer größere Stücke ab

Tizian Nemeth

Apples Anteil am US-amerikanischen Videospiel-Markt hat sich im vergangenen Jahr verfünffacht. Das Unternehmen aus Cupertino hat im schrumpfenden Markt für Spiele seine Einnahmen um vier Prozentpunkte auf insgesamt fünf Prozent steigern können, berichtet Appleinsider und beruft sich auf Zahlen von Flurry Analytics.

Bei den portablen Spielekonsolen konnte Apple die Einnahmen sogar auf 19 Prozent steigern und damit Nintendo und Sony einen Teil ihrer Einnahmen abspenstig machen.

“In anderthalb Jahren fünf Prozent einer 10 Milliarden Dollar-Industrie zu kontrollieren ist bemerkenswert,” erklärt Peter Farango, Vize-Präsident für Marketing bei Flurry. Der Markt für Videogames ist seit Jahren leicht rückläufig, von 11 Milliarden Dollar in 2008 sind die Einnahmen der Unternehmen auf 9,9 Milliarden Dollar gesunken.

Der Markt für portable Spiele-Konsolen wächst hingegen, hier tummeln sich vor allem Sonys PlayStation Portable, Nintendos DS und Apples iPhone und iPod touch. Zusammen haben es die Unternhemen auf 2,55 Milliarden Dollar in 2009 gebracht, im Jahr 2008 waren es noch 2,25 Milliarden Dollar.

Mit dem iPad wird Apple den Angriff auf die portablen Spiel-Konsolen der Konkurrenz noch verschärfen. Mit Spiele-Entwicklern wie Electronic Arts und Gameloft hat Apple bereits die Elite für den iPad-Verkaufsstart Anfang April und den Einstieg in den Spielemarkt zusammen und wird diesen weiter aufrollen, erklärt Farango.


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