Vom entfernten Löschen und (bald) fehlenden iOS-Apps

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Auch wenn der vermeintliche Launch des nächsten iPhone noch gut einen Monat von uns entfernt ist, scheinen mittlerweile viele Details des kommenden Smartphones aus Cupertino bekannt zu sein. Die Leaks der vergangenen Woche zeigten neben erneuten Bildern des gewachsenen Geräts auch einige Details, wie zum Beispiel den neuen Dock-Connector.

Vom entfernten Löschen und (bald) fehlenden iOS-Apps

Goodbye, YouTube

Doch bevor es im Laufe der vergangenen Woche wiedermal einen Schub an neuen Detailbildern gab, sorgte am Montag die vierte Beta von iOS 6 für Aufsehen.

So fehlt den neuen Test-Versionen die YouTube-App, welche seit dem ersten iPhone Bestandteil von iOS – beziehungsweise iPhone OS – war. Der Grund für das Fehlen in iOS wurde von Apple damit begründet, dass die Lizenz ausgelaufen sei, die man von Google bekommen hatte, um die App mit auszuliefern.

Google will eine eigene App entwickeln, um diese Lücke zu schließen. Dies bedeutet für den Anwender zum einen, dass es wirkliche Fortschritte an den Features der App geben wird. Zum anderen wird man aber wohl in Zukunft auch Werbeclips innerhalb von YouTube-Videos auf dem iPhone und iPad sehen.

Für Google bedeutet dies, dass man mit der App Geld verdienen kann, während es eine (tiefe) Integration ins OS wohl nicht (mehr) geben wird. Wirklich überraschend war der Schritt allerdings nicht, unternimmt Apple aktuell doch alles erdenklich mögliche, um sich von Google zu trennen. In OS X Mountain Lion sucht man etwa das Senden von Videos an YouTube, während der Konkurrenzdienst Vimeo an vielen Stellen im OS zu finden ist.

Mat-Honan-Hack

Eine weitere wichtige Diskussion in der Apple-Welt zog bereits vor dem vergangenen Wochenende seine Kreise. Der Wired-Journalist Mat Honan wurde dank Lücken im Support-System von Amazon und Apple zum Opfer eines Hacks, der es den Angreifern erlaubte, die iOS-Geräte und MacBook von Honan aus der Ferne zu löschen. Das aktivierte Find my iPhone und Find my Mac ermöglichten diesen Remote Wipe.

Das Problem war, dass Apple zum Passwort-Reset nur wenige persönliche Details eines Anwenders benötigte, die im aktuellen Fall über weitere Lücken in Amazons Support-Center zugänglich waren. Amazon und Apple reagierten einige Stunden nach dem Bekanntwerden der Methode. So erlaubt Amazon keine telefonischen Änderungen an den Accounts. Bei Apple werden temporär keine Passwörter via Telefon zurückgesetzt.

Wie viele andere Anwender von dem Problem betroffen waren, ist unbekannt. Es war lediglich Zufall, dass es einen bekannten Journalisten getroffen hat, der auf die Problematik aufmerksam machen konnte.

Neues iPhone aus allen Blickwinkeln

In der vergangenen Wochen konnten wieder einmal erleben, dass es um Apples Geheimhaltung in Asien schlecht gestellt ist. Neben ersten Bildern der um einige Milliamperestunden gewachsenen Batterie, sorgten auch erste Detail-Bilder des vermeintlich neuen Dock-Connectors für große Augen.

Ob es sich bei letzterem wirklich um die finale Version handeln wird, bezweifelten aber selbst die Autoren von nowhereelse.fr, die diese veröffentlicht hatten. Erst mit der Vorstellung des neuen iPhone werden diese Details mit Sicherheit beantwortet.

Gleiches gilt für das Gerücht, dass Apple noch in diesem Jahr die gesamte iOS-Produktepalette, von iPhone über iPod bis zum iPad, mit dem neuen Dock-Connector ausstatten werde. So oder so, wir erwarten mit Spannung, was Apple in den kommenden Wochen und Monaten an neuen oder aktualisierten Produkten vorstellen wird.

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