Warum Microsofts Anti-Apple-Kampagne zwecklos ist

Thomas Konrad
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Electronista hat sich Microsofts Anti-Apple-Kampagne genauer angesehen und kommt zum Schluss, dass der Windows-Hersteller damit wohl keinen Erfolg haben wird. Die Vorteile, die Microsoft gegenüber Apple nennt, seien unter anderem viel zu speziell: Wie viele Anwender wollen denn ihren Mac an eine Xbox anschließen?

Sehr verwirrend sei die Aussage, dass Mäuse an Macs angeblich ganz anders funktionieren. Der Verfasser des Artikels berichtet diesbezüglich von seiner Logitech-Maus: Diese könne er am Mac genauso nutzen wie an Windows-Systemen. Schließlich könne man auch unter Mac OS X den Rechtsklick aktivieren.

Microsoft und Dell haben vor etwa einer Woche die Anti-Apple-Kampagne gestartet. Dort wirbt Microsoft auch damit, dass Windows-PCs sich angeblich besser für Office-Umgebungen eignen. Dabei bietet der Hersteller selbst ein Office-Paket für Apple-Rechner an.

Laut Electronista ist die Außenwirkung der Kampagne wohl der wichtigste Grund, warum sich Microsoft damit nichts Gutes tut: Es sehe nun so aus, als sei der Markt härter umkämpft als er es in Wahrheit ist. Letztlich besitzt Microsoft aber über 90 Prozent Marktanteile bei den Betriebssystemen. Und dass Apple dem Hersteller in Naher Zukunft große Teile davon abknöpft ist unwahrscheinlich.

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