iPhone-Revolution? Erst einmal abgehakt. Drei neue Aufgaben stehen Apple in diesem neuen Jahr bevor. Was Apple 2018 leisten muss:

Was Apple 2018 leisten muss

Gutes neues Jahr! Mit dem iPhone X hat Apple im Jahr 2017 ordentlich geklotzt. Höchste Zeit wurde es für diese iPhone-Revolution, um weiterhin vorne im Smartphone-Bereich mitspielen zu können. Doch auch die anderen Neuheiten überzeugten:

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Apple 2017 – die Tops und Flops

2018 liegen die Herausforderungen an anderer Stelle. Drei Aufgaben gilt es zu bewältigen – oder zumindest einen Ausweg in die Wege zu leiten.

1. Mit dem Mac Pro die Profis überzeugen

2017 hat Apple ein Bekenntnis zu den Pro-Macs abgegeben. 2018 müssen Taten folgen. Die erste Stufe folgte noch kurz vor Weihnachten mit dem iMac Pro, den aber wohl noch die wenigsten zu Gesicht bekommen haben. Er hat ordentlich Power im flachen Gehäuse, ein wichtiges Merkmal eines ordentlichen Profi-Rechners fehlt ihm aber: Er ist nicht vernünftig aktualisier- und reparierbar.

Ein neuer Mac Pro im modulieren Design soll Entwickler, Designer, Videoproduzenten, Großdatenberechner, 3D- und sonstige Animateure vollends überzeugen. Ungewöhnlich offen gaben sich die Apple-Manager diesbezüglich im vergangenen Jahr. Phil Schiller: „Es ist wichtig, etwas Großes zu schaffen.“ Wir sind gespannt.

2. Einen vernünftigen Sprachassistenten für den HomePod schaffen

Apple HomePod

Der technikinteressierte Normalo wird 2018 aber eher für den HomePod die Geldbörse zücken. Der smarte Lautsprecher soll ein gehobenes Gegenstück zum Amazon Echo und Google Home werden. Das wird schwierig. Zwar haben die Konkurrenzgeräte jede Menge Verbesserungspotential. Und dass Apple einen besseren Sound aus der Kiste bekommt, wollen wir sofort glauben. Doch da wäre noch ein Adjektiv, das es zu erfüllen gilt:

smart

Siri hat sich in den letzten Jahren nicht mit Ruhm bekleckert, sondern fiel vor allem durch Missverständnisse und ungewollte Komik auf. Der Sprachassistent ist aber genau das, was den Lautsprecher smart macht. Nun, auch Google Home und Amazon Echo glänzen mit Dummheit. Doch Apple kann sich einen Fehlstart weniger erlauben: Vom iPhone-Hersteller erwartet man eine bessere Funktionsweise, und von einem 400-Euro-Gerät mehr als von einer 40- bis 100-Euro-Büchse.

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3. Sich aus der iPhone-Abhängigkeit befreien

Vielleicht tragen die beiden erstgenannten Punkte ein klein wenig dazu bei, einen Anfang für die Bewältigung des dritten zu schaffen: Apple ist stark abhängig vom iPhone, und das ist gefährlich. Für über 50 Prozent des Unternehmensumsatzes ist das Smartphone verantwortlich. Will Apple weiterhin stark für die Zukunft aufgestellt sein, braucht es neue Ideen, neue Konzepte und neue Produkte.

Apple will und muss nicht ein Tausendsassa wie die Samsung Group werden, deren Konzerntöchter alles von Smartphones über Versicherungen bis hin zu Bohrinseln managen. Doch konzentriert man sich nur auf ein Produkt, kann man schnell in der Versenkung verschwinden. Beispiel Blackberry, Beispiel Nokia, um im Telekommunikationsbereich zu bleiben.

Apple könnte sich zum Beispiel von der Apple Watch weiter in den Gesundheitsbereich bis hin zu medizinischen Produkten weiterentwickeln, um nicht wieder das Auto anzusprechen. Oder im Bereich Software neue Endkunden- oder Unternehmenslösungen anbieten.

Auch 2018 können wir also wieder auf interessante Neuerungen hoffen. Nicht zuletzt: Ein neues iPhone werden wir natürlich auch wieder bekommen.

Einen guten Start ins Jahr 2018 allen!

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