Was kostet das iPad in der Herstellung?

Bernd Korz

Wenn ein Hersteller wie Apple US$ 499 für ein iPad nimmt, was verdient er dann daran? Diese Frage interessiert in der Tat sehr viele Menschen. Eine Faustformel bei Apple ist, dass man an seiner Hardware eine Gewinnspanne von ca. 30% hat.

Beim iPad ist Apple aber noch etwas besser herangegangen, so kostet das iPad Wifi 16GB den Endkunden US$499, Apple zahlt dafür in der Herstellung US$259,60. Also eine Gewinnspanne von 48%. Noch besser schaut es für das iPad WiFi 32GB aus, hier bekommt Apple US$599 und legt für die Herstellung US$289,10 hin, hier schafft das Unternehmen sogar eine Gewinnspanne von 51,7%. Beim großen Bruder iPad WiFi 64GB schrumpft diese dann aber wieder unwesentlich. Bei einem Endkundenpreis von US$699 hat Apple immerhin noch mit 50,2% eine Marge von US$348,10.

Diese Gewinnmargen entsprechen etwa denen des iPhones. Diese Preise beinhalten aber nur die Kosten für die Beschaffung der Hardware und das Zusammenbauen. Hier sind keine Marketing- oder Entwicklungskosten enthalten. Wird ein Produkt wie das iPhone Entwickelt gehen schnell mehrere Millionen US$ in ein solches Projekt. Ebenso muss die Werbung aufwendig gemacht werden, es gibt Rückläufer, Support, Softwareentwicklung und vieles mehr, was indirekt wie auch direkt den Gewinn der Endgeräte schmälert.

Beim iPad dürften diese jedoch um einiges geringer sein als noch damals beim iPhone, denn vieles aus dem iPad war schon im iPhone vorhanden und ausgiebig getestet. Alleine die Softwareentwicklung dürfte erheblich geringer ausgefallen sein. Die Analysen hierfür hat iSupply durchgeführt.

Bei Amazon

kann man bisweilen nur das 16GB iPad für 659 Euro bestellen.

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