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Wegen Flash-Ausschluss: FTC soll gegen Apple ermitteln

Florian Matthey
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Die amerikanische Handelsbehörde FTC scheint in Sachen Flash gegen Apple zu ermitteln. Im Mai hatte sich Adobe über Apples Entscheidung, mit Flash entwickelte iPhone-Apps nicht zuzulassen, bei der Behörde beschwert. Eine Reaktion der FTC auf eine Anfrage scheint ein tatsächlich eingeleitetes Verfahren zu bestätigen.

Das IT-Magazin Wired hatte die FTC um die Veröffentlichung der Unterlagen des Falls gebeten. Die FTC lehnte diese jedoch mit der Begründung ab, dass ein solcher Schritt die Durchsetzungsbefugnisse der Behörde beeinträchtigen könnte. Der amerikanische Freedom of Information Act erlaubt es Behörden nur mit besonderer Rechtfertigung, Dokumente zurückzuhalten. Dass die FTC auf ihre Rechtsdurchsetzungsbefugnisse verweist, deutet darauf hin, dass sie sich diese im konkreten Fall vorbehalten möchte – also ein Verfahren nicht mehr lediglich prüft, sondern tatsächlich eingeleitet hat.

Adobe wollte es Flash-Entwicklern ermöglichen, direkt aus der eigenen Entwicklungsumgebung heraus iPhone-Apps zu erstellen. Apple änderte dann sein Lizenzabkommen mit Entwicklern, das sämtliche nicht von Apple stammenden Entwickler-Tools aus dem App Store verbannte – Apple wolle die Qualität der Plattform aufrecht erhalten und sich nicht von Dritten abhängig machen, so Steve Jobs in einer Erklärung.

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