Weniger Display-Bestellungen fürs iPhone 5: Ursachenforschung

Flavio Trillo
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Apple bestellt weniger 4″-Displays fürs iPhone 5! Diese Nachricht der vergangenen Tage wurde unter Investoren und Aktionären mit großer Besorgnis aufgenommen. Geringe Nachfrage vermutet man als Grund. Schon sahen sich viele Kritiker bestätigt. Doch sind ganz andere Ursachen viel wahrscheinlicher.

Weniger Display-Bestellungen fürs iPhone 5: Ursachenforschung

Betrachten wir zunächst die Umstände, die für eine Panik sprächen. Das wäre zum Beispiel ein deutlicher Rückgang der Verkaufszahlen als Vorzeichen für geringere Nachfrage.

Dies können die Analysten jedoch nicht bestätigen. Sie gehen vielmehr davon aus, dass sich das iPhone 5 äußerst „stabil“ verkauft. Will sagen, die Nachfrage ebbt nicht ab, sondern bleibt stark.

Was könnte also sonst Ursache für die schockierende Meldung über Rückläufige Bestellzahlen sein? Verschiedene Beobachter sehen hierin ein Zeichen dafür, dass die Produktionsabläufe optimiert wurden. Das mag paradox klingen, sollten doch reibungslose Abläufe für mehr und nicht weniger Bestellungen sorgen.

Doch muss man wissen, dass Unternehmen wie Apple, Dell, Samsung und Andere dieser Größenordnung bei erwartungsgemäß hoher Nachfrage häufig sehr viel mehr bestellen, als benötigt wird. So wird sicher gestellt, dass auch bei einigem Schwund immer genug Geräte produziert werden.

Hat sich nun der Fertigungsprozess eingependelt und läuft vorhersehbar besser, kann die Überbestellung zurückgefahren werden auf ein „realistisches“ Niveau.

Aus diesen Überlegungen heraus tun viele Experten die Entwicklungen, über die jüngst einiger Aufruf entstand, als völlig unbedeutend ab. Mark Moskowitz von J.P. Morgan hält die Berichte für nichts weiter als „Hintergrundrauschen“, das Überreaktionen der Investoren schürt.

Eine weitere mögliche Ursache wäre übrigens das Bedürfnis nach Fehlerbehebung. Schließlich bleibt nach wie vor das Scrolling-Problem beim iPhone 5 und iPod touch der 5. Generation. Manche sind gar nicht betroffen, andere spüren die Probleme täglich — etwa bei dem Spiel .

Die geringeren Bestellmengen könnten also ebenso gut darauf hindeuten, dass Apple sich um die Lösung für ein Hardwareproblem mit Displays kümmert. Glaubt man an die Gerüchte um einen baldigen Produktionsstart des Nachfolgers iPhone 5S, erscheint diese Hypothese noch greifbarer.

Bis zum Verkauf des neuen Klassenprimus will das ärgerliche Display-Problem schließlich behoben sein. Insbesondere bei einem Gerät, das fast nur aus Bildschirm besteht.

(Danke an @UMAD für die Anregungen)

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Display

  • Sven Kaulfuss 61

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