Weniger Produkte, mehr Service in Apple Stores

Flavio Trillo
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Derzeit machen Gerüchte die Runde, dass Apple die Kunden in seinen Filialen künftig intensiver beim Kauf betreuen möchte. Hierfür sollen teilweise zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden, die sich um die Einrichtung von E-Mail- und iTunes-Konten kümmern und die ersten Schritte auf dem Apple-Gerät erklären. Außerdem wird ein Teil der Produktpalette in den Stores weichen müssen um dem neuen Serviceangebot Raum zu bieten. Betroffen seien hiervon vor allem Spiele und Peripheriegeräte.

Selbstverständlich wird nicht ein einziges Produkt aus dem eigenen Hause seinen Standort aufgeben müssen. Allein die Zubehörteile, wie etwa Drucker, Scanner und Ähnliches von Drittherstellern werden ins Lager verbannt. Im Falle der verschwindenden Spiele sollen die Mitarbeiter ihren Kunden raten, doch im Mac App Store vorbeizuschauen, sollte ein gewünschter Titel einmal nicht vorrätig sein.

Die Anzahl der im Geschäft ausgestellten Spiele werde sich von 40 auf bis zu 8 Titel reduzieren. Ein weiterer Anreiz für die Entwickler, sich künftig im Mac App Store zu präsentieren. Vor allem wenn ihre Produkte demnächst nicht mehr an prominenter Stelle neben Mac, iPhone und iPad zu finden sind.

Manche Filialen werden zusätzliche Kräfte anheuern, die sich allein um die Betreuung des Kunden nach dem Kauf kümmern sollen. In anderen Fällen wird ein einziger Angestellter den Käufer vom Kauf bis zum Verlassen des Geschäfts betreuen.

Die Berichte stellen allerdings nicht klar, ob sich die Maßnahmen auf Apple Stores in den USA beschränken oder auch hierzulande bald eine Intensiv-Betreuung angestrebt wird.

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