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Wie Apple zukünftige Macs kühlen könnte

Thomas J. Weiss
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Patentanträge weisen stets den Blick in eine mögliche Zukunft des Macs, ein aktuell veröffentlichter Antrag hat die Kühlung tragbarer Computer im Blick. Unter anderem sollen auch die Schnittstellen dazu dienen, Wärme abzuleiten.

Die Erfindungen aus Cupertino zeigen eine ganze Reihe bislang noch nicht umgesetzter Techniken, die die Kühlung zukünftiger MacBooks und anderer tragbarer Geräte gewährleisten könnten.

Apple schreibt einem der vier Patentaträge: “Die Ableitung von Wärme ist ein wichtiger Aspekt beim Entwickeln solcher elektronischer Geräte. Wenn die Wärme nicht adäquat abgeleitet wird, könnten die elektronischen Komponenten nicht mehr funktionieren und / oder dem elektronischen Gerät Schaden zufügen.”

Eine der beschriebenen Methoden sieht vor, dass Sensoren die Strömung der Abwärme in einem elektronischen Gerät messen, sowohl ihre Richtung als auch ihre Stärke. Abhängig von diesen Messungen könnte das System dann die Geschwindigkeit der Lüfter oder die Leistung der Wärmeverursacher steuern.

Kalte Luft könnte dabei einem anderen Antrag zufolge über die Schnittstellen des Geräts angesogen werden, über die USB-, Ethernet- und FireWire-Ports zum Beispiel.

In einer dritten Erfindung möchte sich Apple einen Effekt zu Nutzen machen, den der französische Physiker Jean-Charles Peltier bereits im 19. Jahrhundert beschrieben hat: Der “Peltier-Effekt” tritt auf, wenn zwei Leiter mit unterschiedlichen Wärmekapazitäten Kontakt haben. Legt man Strom an, fließen Elektronen aus dem einen Leiter in den anderen und es entsteht eine Temperaturdifferenz. Wärme ließe sich damit beispielsweise vom Inneren zur Außenhülle eines Geräts transportieren.


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