Wie Apple zur größten "Mobile Devices Company" der Welt wurde

Thomas Konrad
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Erinnern Sie sich, wie Steve Jobs auf der vergangenen Keynote stolz verkündet hat, dass Apple inzwischen der weltweit größte Hersteller von mobilen Geräten sei, sogar noch größer als Nokia? Der Apple-Chef bezog sich dabei auf den Gewinn des Unternehmens, nicht etwa auf die Marktanteile – allerdings musste er auch für diese Rechnung in die Trickkiste greifen.

Nokia verkauft zwar 14 Mal so viele Mobiltelefone wie Apple, der Hersteller aus Cupertino aber macht mit seinen mobilen Geräten mehr Gewinn als die Finnen. Wie das funktioniert? Es ist eben immer alles eine Frage der Definition: “Mobile Geräte” sind für Apple neben dem iPhone auch iPods und tragbare Macs und alle damit verbundene Dienstleistungen.

Nokia hat im vergangenen Quartal 8,2 Milliarden US-Dollar aus Verkäufen von Mobiltelefonen eingenommen. Die Quartalszahlen von Sony und Samsung, mit denen Apple sich ebenfalls vergleicht, erscheinen erst in einigen Tagen. Das iPhone hat Apple im ersten Geschäftsquartal 5,6 Milliarden Dollar eingebracht. Rechnet man nun allerdings die Einnahmen von 2,76 Milliarden für portable Macs und 4,56 Milliarden Dollar für iPods hinzu, so kommt man durchaus auf eine Gesamtsumme von 12,92 Milliarden US-Dollar, rechnet MacGeneration vor.

Laut der Analystin Carolina Milanesi von Gartner werden die Grenzen für das, was man als mobile Geräte bezeichnet, in Zukunft mehr und mehr verschwimmen.

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