XML-Entwickler arbeitet an Android-Plattform und äußert Kritik an Apple

Tizian Nemeth
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“Die iPhone-Vision des künftigen mobilen Internets ist eine sterile, umzäunte Disney-Landschaft, bewacht von bissigen Anwälten”, schreibt kein geringerer als Tim Bray in seinem Blog-Eintrag. Der Entwickler, mitverantwortlich für den XML- und Atom Web-Standard, arbeitet künftig für den Internetriesen Google an dessen Android-Plattform und nimmt in seinem ersten Blog-Eintrag aus “No Evil”-Zone die Konkurrenz aus Cupertino auf das Korn.

Der Vorwurf gegenüber Apple: Der Hersteller denke anscheinend, dass man die Vorteile des Internets haben können, zur gleichen Zeit aber auch kontrollieren möchte, welche Programme ausgeführt werden können und was Entwickler anderen mitteilen dürfen. Zwar findet Bray die iPhone-Hardware und -Software großartig, aber die Einschränkungen hasst er, die Apple iPhone-Entwicklern auferlege. Vor allem im letzten Punkt stimmt er damit der “Electronic Frontier Foundation” zu, die Apple diesbezüglich bereits Vorwürfe gemacht hat.

Bild: jardenberg, “Google and Apple – true love”. Some rights reserved. Flickr.


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