Zur WWDC-Einstimmung: 7 abstruse Apple-Apparate

Flavio Trillo
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Die WWDC wird mit großer Wahrscheinlichkeit Hardware-Neuigkeiten bringen: MacBook Air, MacBook Pro, Mac Pro – wir sind gespannt. Zuvor wollen wir aber all den Produkten gedenken, die nie eine Chance hatten. Die Kollegen von Gizmodo haben 7 Projekte gefunden, die Apple einfach zu bizarr waren.

Zur WWDC-Einstimmung: 7 abstruse Apple-Apparate

Bashful: Gescheiterter Prototyp eines Newton-Pad

Das Bashful sollte, ähnlich wie spätere MessagePads, auf der Newton-Plattform laufen. Es bestand aus einem Display, einer davon getrennten Recheneinheit, einer Tastatur und einem Stylus. Allerdings hat das Bashful niemals den Schritt aus der Konzeptphase heraus geschafft. Das Design stammt übrigens von Hartmut Esslinger, der schon am preisgekrönten Apple IIc gearbeitet hat.

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Dual-Display: Wie ein Display — aber doppelt so gut!

Auch dieses Konzept stammt von Esslinger. In modernem Weiß gehalten sollte das Doppel-Display-Setup in den Achtziger Jahren den Markt aufwühlen. Das einzige, worin es jetzt wühlt, ist aber der lockere Waldboden, in dem das Konzept vergraben wurde.

Das Oktagon-iPhone: Noch mehr runde Ecken

Vielleicht würde unsere Smartphone-Landschaft heute etwas anders aussehen, hätte dieser Prototyp das Licht der Marktwelt erblickt. Er wurde im Zuge eines Prozesses zwischen Apple und Samsung ans Tageslicht gefördert. Offenbar handelt es sich um eine frühe Studie des Herstellers zum Thema Smartphones.

Das Macphone: Gemeinsamer Vorfahr von iPhone und iPad

Dieses besonders praktische Produkt vereint Telefon und Notizblock. In ebenfalls elegantem Weiß, ebenfalls aus der Schmiede Hartmut Esslingers und ebenfalls tot, bevor die Öffentlichkeit es zu Gesicht bekam.

Noch ein iPhone-Prototyp: N90 im Nokia-Look

Ein wenig fühlt man sich an die neueren Smartphones aus der Reihe Nokia Lumia erinnert, wenn man diesen Prototypen sieht. Die glatte, an den Kanten nach hinten stark abgerundete Rückseite und die plane Front lassen nur entfernt einen Zusammenhang zu späteren iPhone-Generationen erkennen. Auch dieses Schmuckstück wurde übrigens im Rahmen des Apple-Samsung-Rechtsstreits hervorgekramt.

TimeBand: iWatch-Urahn mit Eleganz-Defizit

Wer in diesem Foto schon jetzt die vermutlich bald erscheinende iWatch erkennen will, muss beide Augen fest zukneifen. Was man dann nicht mehr sieht, ist ein klobiges Display, diverse enorme Knöpfe und eine Hand, die ganz offensichtlich in einem Ausdruck des schieren Entsetzens ihres Inhabers alle Fünfe von sich streckt.

John Sculley, damals CEO von Apple, tat gut daran, dieses Monstrum in der Schublade zu lassen.

Concept 2: Hochkant-Display weit vor seiner Zeit

Ob Esslinger mit diesem Konzept bereits die vielen Online-Medien der fernen Zukunft im Sinn hatte, ist heute unklar. Viele Redakteure bevorzugen heute Monitore im Hochformat, weil sie damit längere Texte besser überblicken können.

Mit der Coca-Cola-Flasche und dem KFZ-Hersteller Studebaker als Inspirationen kreierte Esslinger diese Designstudie vermutlich in dem Wissen, dass man sie niemals wird kaufen können.

In weniger als zwei Stunden geht’s los — dann verkündet Tim Cook im Moscone Center in San Francisco die Neuigkeiten der WWDC 2013. Wir sind mit einem Live-Ticker dabei und begleiten die Veranstaltung.

Weitere Themen: WWDC, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, iOS, App Store, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, Apple

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