Apple will an euer Geld – nicht nur für iPhone, iPad und Mac, sondern auch für Apple Music, iCloud, App Store und iTunes Store. Letztendlich muss man sagen: In den meisten Fällen profitiert der Kunde davon.

Apple will dein Geld und das ist gut so
Bildquelle: Apple

Apple will nicht nur mit Hardware Geld verdienen

Das iPhone macht seit Jahren den mit Abstand größten Anteil von Apples Umsatz aus. Für ein Unternehmen ist es nicht gut, so abhängig von einem Produkt zu sein – weswegen Apple auch mit anderen Sparten höhere Gewinne erzielen möchte. Dazu gehören vor allem Dienstleistungen wie Apple Music, iCloud, der App Store und der iTunes Store. Bisher ist deren Anteil vor allem im Vergleich mit dem iPhone noch relativ überschaubar, er wird aber immer bedeutender.

Dabei hat sich auch die Zahl der Einnahmequellen für Apple in den letzten Jahren stetig erhöht: Ursprünglich gab es „nur“ Musik im iTunes Store, dann kamen Filme und TV-Serien, der App Store, iCloud-Abonnements, der iBookstore der Mac App Store, der Apple-TV-App Store, und schließlich Apple Music hinzu. Wir können von Apple Musik kaufen und mittlerweile auch streamen, Filme herunterladen, unsere Daten in der Cloud lagern, Bücher fürs iPad kaufen und mit dem Apple TV sogar Videospiele wie mit einer Konsole spielen.

Apples großer Vorteil bleibt: alles aus einer Hand

Letztendlich muss ein Apple-Kunde also gar nicht auf andere Dienste zurückgreifen – auch wenn es natürlich Netflix-, Spotify– oder auch Dropbox– und Google-Drive-Apps für Apple-Geräte gibt. Die haben natürlich auch ihre Daseinsberechtigung – vor allem dann, wenn jemand nicht nur Apple-Geräte verwendet. Wer aber sowohl iPhone als auch iPad als auch Mac und vielleicht sogar ein Apple TV oder eine Apple Watch hat, ist gut beraten, auch auf Apples Dienstleistungen zu setzen.

Denn: Auch, wenn Apple-Kunden die Dienste nicht immer ohne Probleme nutzen können, bleibt das Fazit in den meisten Fällen doch: „It just works.“ Es ist einfach extrem praktisch, auf allen Geräten immer dieselben Fotos zu haben – wenn denn die iCloud-Fotomediathek aktiviert ist, für die man schnell mehr Cloud-Kapazität kaufen muss.

Es ist auch praktisch, die eigene Musik in iTunes oder der iOS-Musik-App hören zu können und am selben Ort aus der Cloud – über Apple Music – zu streamen. Seit die App nicht mehr so unübersichtlich ist, stellt sich für viele Benutzer die Frage, warum sie bei Spotify bleiben sollten. Hinzu kommt, dass bei Apple Music mittlerweile auch exklusive Inhalte erscheinen – wie die Apple-eigenen Fernsehserien wie Carpool Karaoke. Wie Apple diese eigene Serie umgesetzt hat, seht ihr im Video:

Carpool Karaoke: Trailer zur ersten Folge
16.816 Aufrufe

Hinzu kommt, dass die Abrechnung aller Dienste über die einheitliche Apple-ID erfolgt. Apple lässt sich sicherlich nicht vorwerfen, unverantwortlich mit den Daten von Benutzern umzugehen – vielmehr muss sich das Unternehmen immer wieder anhören, aufgrund der eigenen übertriebenen Datenschutzstandards das Potenzial für Gewinne mit Dienstleistungen nicht voll auszuschöpfen. Letztendlich lässt sich sagen: Apple will an euer Geld, aber nicht an eure Daten. Zumindest nicht im gleichen Ausmaß wie einige Konkurrenten – allen voran Google.

App Store bleibt wichtiges Argument für Apple-Geräte

Apropos Sicherheit: Auch wenn Apple sich in der jüngeren Vergangenheit ein paar Peinlichkeiten in Sachen Sicherheitslücken leistete, bleibt doch das Fazit, dass der App Store und das „abgeschirmte“ iOS-System ein außergewöhnlich hohes Niveau an Sicherheit bietet. Der App Store ist vielleicht der seriöseste aller Software-Download-Plattformen; namhafte Entwickler setzen auf iPhone und iPad, weil sich mit diesen Geräten immer noch besonders gut Geld verdienen lässt. Gleichzeitig sorgen Apples „Aufpasser“ dafür, dass sich keine Malware im App Store einschleicht.

Die besten Apps des Jahres 2017 seht ihr hier:

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Apple: Die besten Apps 2017 für iPhone, iPad und Mac

Ausnahmen bestätigen hier die Regel – wenn einmal betrügerische oder schadhafte Apps im App Store auftauchen, ist das deswegen eine Nachrichtenmeldung wert, weil es weiterhin die Ausnahme ist. Und auch hier sorgt Apple in der Regel für den Schutz eurer Daten – die meisten App-Store-Apps gehen sparsam mit Zugriff auf Benutzerdaten um, und dank Apples iOS-Einschränkungen bleibt das Ganze immer transparent.

Blick in die Zukunft: Apple will noch mehr Geld …

Es gibt also gute Gründe, Apple euer Geld zu überweisen. Und 2018 könnten noch weitere Gründe hinzu kommen: Möglicherweise wird dann der Apple-Bezahldienst Apple Pay endlich in Deutschland starten. Dann könnt ihr eure Apple-ID nutzen, um mit hohem Sicherheitsstandard in Geschäften und online zu bezahlen – statt eure Bank- und Kreditkartendaten an zahlreiche Personen weiterzugeben. Auch dürfte Apple weitere exklusive Inhalte für Apple Music produzieren – und mittelfristig vielleicht doch noch Netflix mit einem eigenen TV- und Film-Streaming-Dienst Konkurrenz machen. Wir würden uns freuen!

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