Top 10 der Apple-Übernahmen: Biss für Biss (Update)

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Von Zeit zu Zeit öffnet Apple die Portokasse und verleibt sich mit Vorliebe kleinere und vor allem innovative Firmen ein, um die eigenen Produkte weiterentwickeln zu können. Heute bei uns: Die überarbeiteten Top 10 der teuersten Firmenübernahmen durch Apple.

Bereits im Mai kaufte Apple das Startup Matcha.tv. Der Deal wurde jedoch erst im August bekannt, gleichwohl registrierte man schon im Frühjahr das Verschwinden der dazugehörigen App in Apples App Store. Seitdem kaufte Apple noch weitere Firmen: Embark (Kartendienst), AlgoTrim (Datenkompression), Cue (persönlicher Assistent) und zuletzt im November PrimeSense (Kinect-Gestensteuerung). Diese Übernahme macht eine Überarbeitung der bisherigen Top-10-Käufe seitens Apple notwendig, denn „billig“ war der Kauf der kleinen israelischen Firma nicht – ein Platz im Ranking ist sicher.

Erwähnenswert: Bis dato hat der kalifornische Hersteller schon 50 Unternehmen erworben, meist mit dem Ziel, die vorhandene Technologie in die eigenen Produkte einfließen zu lassen. Besonders interessiert zeigt man sich vorderhand am Personal der Firmen. Schließlich bilden diese das eigentliche Kapital und stehen für die innovative, treibende Kraft einer Unternehmung.

Übernahmen in Deutschland

Auch deutsche Firmen standen im Fokus von Apple. Im Jahr 2000 erwarb man von Astarte beispielsweise Software und Technologie zum Erstellen von DVDs. Das Team wechselte zu Apple und arbeitet später an Produkten wie iDVD und DVD Studio Pro. Zwei Jahre darauf kaufte Apple erneut in Deutschland ein. Interessiert zeigte sich Apple an „Logic“ von der in Rellingen ansässigen Emagic Soft- und Hardware GmbH. Die professionelle Musiksoftware existiert bis zum heutigen Tag. Erst kürzlich veröffentlichte man eine neue Version von Logic Pro X. Aber auch das Einsteiger-Pendant GarageBand profitierte von den Erfahrungen. In die Top 10 haben es beide Übernahmen jedoch nicht geschafft.

Nicht berücksichtigen für die Top 10 konnten wir eine Reihe von Akquisitionen, bei denen es keine verlässlichen Informationen zum Kaufpreis gibt. Darunter solch illustre Gäste wie Siri, Fingerworks (Multitouch-Technologie) oder auch SoundJam MP (Basis von iTunes). Los geht's jetzt aber mit dem zehnten Platz...

Platz 10: Hefte raus, Klassenarbeit!

PowerSchool ist ein webbasiertes Informationssystem für Schüler und Lehrer. Es können Schulnoten eingesehen und verwaltet werden. PowerSchool wird aktuell von 13 Millionen Schülern genutzt, in über 65 Ländern. Apple engagierte sich schon immer sehr stark im Bildungsmarkt. Diese Stellung erhoffte man sich durch den Zukauf noch weiter auszubauen. Nach fünf Jahren trennte man sich jedoch von PowerSchool und veräußerte es an Pearson Education (Addison-Wesley, Financial Times etc.).

Zeitpunkt der Übernahme: 13.03.2001
Wert: 62 Millionen US-Dollar
Verwendung bei Apple: Keine. Verkauft am 25.05.2006 an Pearson Education.

Auf Platz 9 entledigt sich Apple eines hausgemachten Konkurrenten...

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