Review - 30 Days Of Night

Leserbeitrag
3

30 Days of Night ist ein Vampir- Horrorfilm. Der Film spielt in der Arkits. Wie jedes Jahr verdunkelt sich die Arktis für einen Monat lang. Genau in dieser Zeit spielt der Film. In dem Film geht es darum, dass eine Stadt, namens Barrow eben für 30 Tage im Dunkeln lebt. Diese Zeit nutzen die Vampire um die Bewohner anzugreifen. Die Bewohner haben nur ein Ziel. Zu überleben.

Der Anfang des Films ist sehr schlecht gemacht. Hier lernt man im Grunde nur die ersten Charaktere kennen. Doch geschieht das so schlecht. Jeglicher Dialog ist einfach uninteressant. Weder hört man ihnen aufgrund von Humor gerne zu, noch da sie etwas Spannendes zu erzählen haben.

Erst nachdem die besagten Tage beginnen, in denen die Stadt im Dunklem steht, fängt der Film an zu unterhalten. Jedoch geschieht das auch erst auf langweilige Art und Weise. Man bekommt die ersten Todesopfer mit. Hier wird auch versucht, den Zuschauer mit ein paar schlechten Schockeffekten zu erschrecken. Doch der Schock bleibt aus. Trotzdem gewinnt der Film an Spannung und man fängt an Spaß am Film zu entwickeln.

Ab einem gewissen Punkt wird der ganze Film richtig schön spannend. Man schaut sich gebannt den Film an und möchte erfahren, ob es die Gruppe von Menschen auch schafft zu überleben. Sie werden von Vampiren gejagt und das schöne an diesen Vampiren ist, ist, dass sie durchaus intelligent verhandeln. Da schaut man sich das Katz- und Mausspiel gerne an. Hier herrscht keine Spur von schick gekleideten Vampiren. Diese sind blutverschmiert und laufen in Alltagsklamotten rum. Jeder der Vampire will nur das Blut aus den Menschen saugen. Apropo Blut in 30 Days Of Night gibt es sehr viel Blut zu sehen und auch sonst geht der Film recht hart zur Sache. Doch nicht nur das Visuelle ist hart, auch bestimmte Handlungen des Hautcharakters sind nicht ganz ohne.

Allerdings sollte man auch beachten, dass es relativ viele logische Fehler gibt. Wie können sie zum Beispiel 7 Tage ohne Vorräte auf einem Dachboden überleben ohne auch nur den Anschein von Erschöpfung aufzuzeigen?  Auch sind einzelne Handlungen der Charaktere nicht ganz nachvollziehbar. Sie werden vom Ansatz her zwar versucht zu erklärt, doch im Grunde passieren sie einfach nur und wirklich große Auswirkungen auf der emotionalen Ebene der Charaktere findet nicht statt. Höchstens ein kurzes Bedauern, aber damit hat es sich dann auch erledigt. Naja man hat auch nciht allzu viel Zeit zum Bedauern, wenn man jeden Moment getötet werden könnte.

Die Musik des Films hat mir auch sehr gefallen. Sie hilft dem Film sehr gut Spannung aufzubauen und seine Atmosphäre zu entwickeln, denn die hat der Film. Sie ist dunkel und erbarmungslos. Wenn man so will, nur die der Stärkere überlebt.

Visuell ist das ganze auch sehr schön in Szene gesetzt. In einer Kamerafahrt zum Beispiel sieht man aus der Vogelperspektive, wie die Vampire ihre Opfer angreifen und die Opfer versuchen sich zu wehren.

Fazit:

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Film ein sehr unterhaltsamer Streifen ist. Das Setting ist für meinen Geschmack sehr gut gewählt. Es gibt doch im Grunde für Vampire kein besseres Szenario, als einen Monat voller Dunkelheit. Der größte Kritikpunkt den ich habe, ist, dass der Anfang wirklich sehr schlecht ist. Auch erfährt man nichts über das ganze Drumerum. Zum Beispiel wo die Vampire herkommen und über die Personen erfährt man nur wenig. Das alles findet keine Beachtung. Wer aber auf der Suche nach einem spannendem Überlebenskampf mit viel Einsatz von Goreelementen ist, wird heir richtig gut bedient.

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