ARM: 64-Bit-Chips sollen 2014 kommen

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Bislang basieren ARMs Prozessoren auf der für herkömmliche PCs und Server mittlerweile veralteten 32-Bit-Architektur. Dies soll sich bis 2014 ändern, wie ARM CEO Warren East auf der CES in Las Vegas versprach; dann will man den Server-Markt erobern.

ARM: 64-Bit-Chips sollen 2014 kommen

Seit einigen Jahren kennt man die ARM-Architektur speziell aus mobilen Geräten wie dem iPad oder iPhone. Doch auch in anderen Geräten wie Set-Top-Boxen kommen die Chips zum Einsatz. Im Server-Markt ist der Hersteller allerdings im Vergleich zu Intel oder selbst AMD ein Newcomer mit einer wichtigen Limitierung.

Durch die fehlende 64-Bit-Unterstützung der aktuellen Architektur ist der maximal nutzbare Arbeitsspeicher stark eingeschränkt. Ein klarer Nachteil, wie auch Warren East im Interview mit PC World eingesteht.

Erste Hersteller experimentieren bereits mit den aktuell lieferbaren Prozessoren, die besonders durch ihren geringen Stromverbrauch punkten und damit auch weniger Hitze erzeugen. Zu den ersten Firmen, die ARM einsetzen, gehören Hewlett-Packard und NVIDIA, die den Tegra 3 im ersten ARM-basierten Supercomputer einsetzen.

In der Vergangenheit tauchten immer wieder Gerüchte auf, dass Apple nicht mehr nur in den mobilen Geräten und Apple TV, sondern auch bei kommenden Macs auf ARM setzen könnte. Möglicherweise wartet man hier derzeit auf die Verfügbarkeit der 64-Bit-Architektur. Vorgestellt wurde ARMv8 zwar schon im vergangenen Oktober, erste Prototypen-Systeme werden jedoch nicht vor 2014 erwartet.

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