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Review: Asus Transformer Book T100 im Test

Christof Wallner
Review: Asus Transformer Book T100 im Test

Asus war sozusagen der Vater der Netbook Generation. Ein kleines Notebook zu einem sensationellen Preis. Der Erfolg der Netbooks war groß und fast jeder Hersteller baute ebenfalls ein Konkurrenzprodukt. Nach der Einführung der Tablets war aber klar, dass sich auf dem Netbook-Sektor einiges tun wird und so stellte Asus vor Kurzem das “Netbook 2.0″ vor. Es ist natürlich nicht mehr nur ein Netbook, sondern ein 2 in 1 Gerät, d.h. Tablet und Netbook in einem. Das ganze mit vollwertigen Windows 8.1 und vorinstalliertem Office zu einem unglaublichen Preis ab 379€. Bisher gibt es noch kein ähnliches Produkt mit Tastatur, von einem anderen Hersteller, das preislich mithalten könnte.

Das Interesse am Transformer Book T100 ist groß und wir haben von euch viele Fragen bekommen. In dem ausführlichen Asus Transformer Book T100 Test haben wir versucht, alle Anfragen zu beantworten und zeigen euch was das Transformer Book T100 kann und ob es zum Beispiel fürs Studium geeignet ist.

Testgerät: Asus Transformer Book T100 32GB – Preis ab ca. 379€ bei Amazon | notebooksbilliger.de | Cyberport
Software: Windows 8.1

Asus Transformer Book T100 Video und Bilder:

(Link zum YouTube-Video)

Bildergalerie Review: Asus Transformer Book T100 im Test

Hardware

Das Asus Tranfransformer Book T100 Tablet kommt mit einem 10.1 Zoll Display. Mit Maßen von 263 x 171 x 10,5mm und einem Gewicht von nur 525g ist es sehr leicht und kompakt.

Transformer Book T100 Kunststoff

Bei so einem geringen Preis muss natürlich auch irgendwo gespart werden und das zeigt sich bei der Verarbeitung bzw. den verwendeten Materialien. Auf der Rückseite wird ein Glossy Kunsstoff verwendet. Beim Design sieht man wie schon bei den vorherigen Asus Tablets und Ultrabooks, leichte zentrische Kreise. Allerdings fühlt sich die Oberfläche etwas billiger an und wirkt wie ein Fingerabruckmagnet.  Legt man es beispielsweise auf uneben harte Oberflächen, sind schnell kleine Kratzer erkennbar. Zum Rand hin wird das Tablet etwas flacher, wodurch man es gut in Händen halten kann. Allerdings sind hier die Kanten von der Rückseite zum Rahmen des Displays etwas scharf. Dies kann sich aber von Gerät zu Gerät unterscheiden. Durch den Glossy Kunststoff wirkt das Tablet nicht ganz so solide und verwindungssteif. So lässt sich zum Beispiel das Gehäuse mit etwas Druck eindrücken. Bei den bisher genannten Punkten darf man nicht vergessen, dass das Tablet günstig ist und wie eingangs erwähnt, leider etwas gespart werden musste. Ein matte Oberfläche wie beim Nexus 7 (Test) oder MemoPad FHD 10 (Test) würden wir dennoch bevorzugen.

Transformer Book T100 Anschlüsse

Bereits im Tablet befinden sich die wichtigsten Anschlüsse, sodass man hier unter anderem einen Micro-USB, Micro HDMI, MicroSD Slot und Audio-Anschluss auf der rechten Seite findet. Auf der Unterseite befindet sich der Dockanschluss für das mitgelieferte Tastatur-Dock, über die man einen weiteren USB 3.0 Anschluss erhält. Über den Micro-USB-Anschluss kann mittels Adapter ein USB Stick oder eine externe Festplatte (auch ohne zusätzliche Stromquelle) angeschlossen werden. Bei unserem Test haben wir auch versucht mithilfe eines USB-Hub mehrere Geräte anzuschließen und das erfolgreich. So konnten wir über den Micro-USB-Port gleichzeitig zwei USB Sticks, eine externe Festplatte mit 2,5 Zoll und eine Maus anschließen. Sofern man unterwegs ist und beispielsweise nur das Tablet dabei hat, kann dies sehr praktisch sein. Problematisch wird es erst, wenn man das Gerät laden möchte, denn dies funktioniert nur über den Micro-USB-Anschluss und ist auch nicht über das externe Tastatur-Dock möglich. Der MicroSD-Slot liest außerdem problemlos 64GB-Speicherkarten. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeit ist trotz einer schnellen Speicherkarte langsamer als bei anderen Endgeräten. So erhielten wir eine Lese und Schreibgeschwindigkeit von 23,58Mb/s bzw. 17,06Mb/s, während wir mit der gleichen 64GB-Speicherkarte im Surface Pro 2 (Test) Werte von ca. 64Mb/s und 15Mb/s erhielten. Dies sollte vielleicht schon vor dem Kauf des T100 berücksichtigt werden. Über den Micro HDMI-Ausgang lässt sich problemlos ein externer Monitor anschließen, je nach Auswahl kann hier der externe Monitor den Content auch in FullHD wiedergeben. Dazu darf das Bild des Tablets allerdings nicht gespiegelt werden, sondern muss alleine als Wiedergabegerät ausgewählt werden. Dupliziert man den Bildschirm beträgt die Maximale Auflösung beider Bildschirme 1366 x 768 Pixel.

Auf der linken Seite befinden sich der Lautstärkeregler und eine Windows-Taste. Somit hat Asus anstelle des touchsensitiven Buttons auf der Vorderseite eine normale Taste auf der Seite angebracht. Hatte man bereits ein Tablet mit Windows 8 ist dies anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Die Standby-Taste findet man wie üblich auf der Oberseite. Die Tasten liegen leider nicht ganz fest im Gehäuse, sodass sie leicht wackeln.

Während man auf der Rückseite keine Kamera, sondern links und rechts zwei Lautsprecher findet, gibt es auf der Vorderseite über dem Display ein paar Sensoren und eine 1,2-Megapixel-Kamera für Videochats.

Die zwei Lautsprecher haben bis zu einer gewissen Lautstärke eine gute Qualität. Schaltet man die Lautstärke allerdings zu hoch, beginnen diese etwas zu krachen. Die 1,2-Megapixel-Kamera verrichtet einen guten Dienst bei normalen Lichtverhältnissen. Werden die Lichtverhältnisse allerdings etwas schlechter, macht sich wie bei den meisten Kameras, ein Bildrauschen erkennbar.

Möchte man das T100 mit drahtlosen Netzen oder Geräten verbinden, steht einem Wlan a/b/g/n, Bluetooth 4.0 und WiDI zur Verfügung. Die Empfangsqualität war hierbei in unserem T100 Test gut.

Tastatur-Dock

Das Tastatur-Dock wird beim T100 mitgeliefert und kommt in verschiedenen Varianten. Eine Variante ohne integrierten Speicher, sowie eine Version bei der eine 500GB große Festplatte in dem Tastatur-Dock integriert ist. Möchte man viele Daten auf das Gerät speichern, empfehlen wir gleich beim Kauf zur Version mit der 500GB-Festplatte zu greifen, da das Tastatur-Dock ohne Festplatte nicht nachgerüstet werden kann. Wie bereits erwähnt, können über das Tastatur-Dock weitere Medien über den USB 3.0 Anschluss verbunden werden. So lassen sich Daten beispielsweise schnell von oder auf eine externe Festplatte kopieren.

Tastatur Dock des Asus Transoformer Book T100TA ohne HDD zerlegt

Das Tastatur-Dock ist mit einem Gewicht von 520g ebenfalls leicht. Im Tastatur-Dock befindet sich allerdings kein weiterer Akku, was aber kein Grund zur Sorge sein sollte, wie wir später zeigen. Verwendet man das T100 mit dem Tastatur-Dock, ist der Neigungswinkel eingeschränkt, sodass es nicht nach hinten kippt, wenn man es normal auf einem Tisch stehen hat. Das beeinträchtigt das Arbeiten mit dem T100 nicht, da das relativ IPS-Display hohe Betrachtungswinkel bietet.

Transformer Book T100 Tastatur

Die Tastatur bietet ein volles Layout und zusätzliche Multimedia-Tasten. Die Tasten selbst fallen etwas klein aus, haben allerdings einen guten Druckpunkt. So kann man nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gut mit der Tastatur längere Texte schreiben. Das Trackpad ist ebenfalls etwas klein, unterstützt aber wichtige Multitouch-Gesten. Für eine erweiterte Nutzung bzw. für genaue Arbeiten ist dieses aber zu klein. In diesem Fall sollte man eine Maus mittels Bluetooth oder USB anschließen oder einfach mit dem Touchscreen arbeiten.

Weitere Themen: Tabtech.de News-Archiv, Asus Transformer Pad TF103C, Asus ZenPad 10, Asus ZenPad 7, Asus Transformer Book T200TA, Asus Transformer Book T100 Chi, Asus Transformer Book T300 Chi, Asus VivoTab Note 8, Asus VivoTab 8, ASUS

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